Kunst
Gemälde des 19. Jahrhunderts verkaufen in Wien
Vom Biedermeier bis zur Jahrhundertwende: Bildnisse, Landschaften, Genre- und Historienbilder Wiener und europäischer Maler.
Das 19. Jahrhundert ist in Wiener Wohnungen und Verlassenschaften die am häufigsten vertretene Epoche der Malerei. Angekauft werden Bildnisse, Landschaften, Genreszenen, Stillleben und Historienbilder zwischen etwa 1800 und 1900, signierte Werke bekannter Maler ebenso wie gute Arbeiten weniger bekannter Akademieabsolventen. Dazu kommen Ölbilder auf Leinwand, Holz und Karton, Ölstudien, Pendants und Bildfolgen. Gemälde der Münchner und französischen Schule, ungarische und polnische Malerei sowie orientalistische Bilder Wiener Maler, die in Paris arbeiteten, gehören ebenso zum Spektrum wie Nachlässe von Malerinnen und Malern mit Skizzen und Studien.
Im Wiener Markt sind drei Gruppen besonders gesucht: das Biedermeier mit Ferdinand Georg Waldmüller, Friedrich von Amerling und Friedrich Gauermann, der Stimmungsimpressionismus um Emil Jakob Schindler, Tina Blau und Olga Wisinger-Florian sowie die Malerei der Ringstraßenzeit mit Hans Makart und seinem Umkreis. Ein Grund ist die dichte Präsenz dieser Maler im Belvedere, im Wien Museum und in der Albertina, die Sammler mit den Originalen vertraut macht. Gefragt sind kleinere Formate mit klarem Motiv und guter Erhaltung; großformatige Historienbilder und Allegorien haben dagegen einen engeren Käuferkreis.
Viele dieser Bilder entstanden in Wien und zeigen die Stadt und ihr Umland. Waldmüller lehrte an der Akademie und malte Wienerwald und Salzkammergut nach der Natur, Rudolf von Alt hielt über sieben Jahrzehnte Straßen, Kirchen und Palais fest. Josef Danhauser, Sohn des Möbelfabrikanten, schilderte das bürgerliche Interieur des Vormärz. Hans Makart bezog nach seiner Übersiedlung 1869 ein Atelier in der Gußhausstraße, das zum Treffpunkt der Gesellschaft wurde, und gestaltete 1879 den Festzug zur Silberhochzeit des Kaiserpaares. Schindler arbeitete ab 1885 mit Schülerinnen und Schülern auf Schloss Plankenberg bei Neulengbach.
Zur Einschätzung brauchen wir Fotos der gesamten Bildfläche, der Signatur in Nahaufnahme und der Rückseite mit Keilrahmen, Leinwandstempeln und Etiketten. Stempel von Malbedarfshändlern und Ausstellungsetiketten des Künstlerhauses helfen bei Datierung und Titel. Bei der kostenlosen Besichtigung in Ihrer Wohnung, in jedem der 23 Bezirke, prüfen wir Signatur, Malschicht und Rahmen unter UV-Licht und vergleichen das Bild mit Werkverzeichnissen und dokumentierten Werken. Danach erhalten Sie ein Angebot; bezahlt wird bar oder per Überweisung, die Abholung übernehmen wir auf Wunsch.
Objektgruppen
22 Gruppen, jede mit eigener Seite: Was es ist, woran der Wert hängt, wie man Originale erkennt.
Biedermeier-Bildnisse
Porträts des Wiener Bürgertums und Adels zwischen 1815 und 1848, oft in originalen Rahmen.
Biedermeier-Landschaften
Ansichten aus Wienerwald, Salzkammergut und Hochgebirge, nach der Natur beobachtet.
Wiener Genrebilder des Vormärz
Szenen aus Wohnstube, Vorstadt und Dorf, mit denen Danhauser, Fendi und Waldmüller das Biedermeier erzählten.
Blumenstillleben des Biedermeier
Prächtige Sträuße und Fruchtstücke der Wiener Blumenmalerschule, oft auf Marmorplatten vor Nischen arrangiert.
Wiener Veduten des 19. Jahrhunderts
Ölbilder von Plätzen, Kirchen, Donau und Vorstädten, von der Biedermeierzeit bis zur Ringstraße.
Tierbilder des 19. Jahrhunderts
Hunde, Pferde, Rinder und Wild von Wiener Tiermalern zwischen Biedermeier und Jahrhundertwende.
Alpenlandschaften des 19. Jahrhunderts
Gletscher, Bergseen und Almen aus Tirol, Salzburg, der Steiermark und dem Salzkammergut.
Historienbilder der Ringstraßenzeit
Großformatige Szenen aus Geschichte, Mythologie und Allegorie für Palais, Ministerien und Salons.
Dekorative Panneaux und Ölskizzen der Makartzeit
Schmalformate, Farbstudien und Ausstattungsbilder aus dem Umkreis Hans Makarts.
Orientalistische Gemälde
Szenen aus Kairo, Konstantinopel und Nordafrika von Wiener Malern in Wien, Paris und dem Orient.
Landschaften des Stimmungsimpressionismus
Atmosphärische Freilichtlandschaften um Emil Jakob Schindler zwischen 1870 und 1900.
Bauerngärten und Blumenbilder um 1890
Blühende Gärten, Mohnfelder und Blumenstücke von Olga Wisinger-Florian, Marie Egner und ihrem Umkreis.
Venedig- und Italienbilder
Lagunenansichten, Fischerinnen und italienische Landschaften von Wiener Malern auf Reisen.
Bäuerliches Genre aus den Alpenländern
Tiroler Stuben, Almszenen und Wirtshausbilder in der Tradition Franz von Defreggers.
Kostümgenre und Rokokoszenen
Kavaliere, Musikanten und Damen in historischen Kostümen aus der Gründerzeit.
Soldatenbilder der k. k. Armee
Biwaks, Vorposten, Paraden und Gefechte von Malern wie Fritz und Sigmund L'Allemand.
Salonporträts der Ringstraßenzeit
Repräsentative Bildnisse von Damen, Herren und Kindern der Wiener Gesellschaft nach 1860.
Religiöse Malerei der Nazarener
Andachtsbilder und Kirchenentwürfe der romantisch-religiösen Erneuerung im frühen 19. Jahrhundert.
Romantische Landschaften
Ideallandschaften, Ruinen und Mondnächte zwischen Klassizismus und Biedermeier.
Gemälde der Münchner Schule
Genre, Landschaft und Bildnis aus München, dem zweiten großen Kunstzentrum des deutschen Sprachraums.
Schule von Barbizon und französischer Realismus
Waldlandschaften, Bauern und Küstenbilder von Corot, Daubigny, Courbet und ihrem Umkreis.
Ungarische und polnische Malerei des 19. Jahrhunderts
Werke von Munkácsy, Zichy, Matejko und Brandt aus den Ländern der Monarchie und ihren Nachbarn.
Wovon der Wert abhängt
Zuschreibung
Bei Waldmüller, Amerling, Alt oder Schindler liegt der Maßstab hoch, bei Schülern und Nachfolgern deutlich darunter. Eine belegte Zuschreibung legt fest, mit welchen Vergleichswerken ein Bild gemessen wird.
Motiv
Wiener Ansichten, Bauerngärten, Kinder und Tiere finden leichter Käufer als religiöse Szenen oder Schlachtenbilder. Ein für den Maler typisches Motiv zählt mehr als ein Ausnahmewerk.
Erhaltung
Bitumenrisse, Übermalungen und vergilbter Firnis sind bei Bildern dieser Zeit häufig. Eine fachgerechte Restaurierung mindert kaum, eine grobe Übermalung dagegen deutlich.
Format
Kabinettformate passen in heutige Wohnungen und sind gesuchter als Saalbilder. Ölstudien auf Karton haben einen eigenen Sammlerkreis.
Werkphase und Datierung
Frühe Bildnisse Waldmüllers und seine späten Freilichtbilder werden unterschiedlich bewertet. Datierte Bilder lassen sich leichter in das Werk einordnen.
Provenienz
Ausstellungsetiketten des Künstlerhauses, Galeriestempel und Erwähnungen in Werkverzeichnissen machen die Geschichte eines Bildes nachvollziehbar. Besitzwechsel zwischen 1938 und 1945 werden geprüft.
Rahmen
Ein originaler Biedermeier- oder Gründerzeitrahmen mit Stuck und Vergoldung gehört zum Werk. Neuere Rahmen werden neutral bewertet.
Originale erkennen
Signaturen des 19. Jahrhunderts stehen meist unten rechts oder links, oft mit Jahreszahl; Rudolf von Alt signierte häufig „R. Alt“, Waldmüller mit vollem Namen und Jahr. Das Alter zeigt sich an Leinwänden mit Händlerstempeln, an Keilrahmen mit Holzkeilen und an handgeschmiedeten oder frühen Drahtnägeln. Kleinformate auf Holztafeln sind im Biedermeier verbreitet, Malkartons mit eingeprägten Firmennamen ab der Jahrhundertmitte. Breite Schwundrisse in dunklen Partien gehen auf bitumenhaltige Farben zurück, die besonders in der Makartzeit beliebt waren. Unter UV-Licht erscheinen nachträglich aufgesetzte Signaturen dunkel über dem alten Firnis.
Verwechslungen entstehen vor allem durch Schulbilder und Kopien: Waldmüller und Gauermann hatten Schüler und Nachahmer, deren Bilder später den Namen des Lehrers erhielten. Bei Stimmungsimpressionisten kursieren Bilder mit gefälschten Signaturen „E. J. Schindler“ oder „T. Blau“. Ölfarbendrucke des späten 19. Jahrhunderts mit geprägter Pinselstruktur imitieren Landschaften und Genreszenen; unter der Lupe zeigt sich das Druckbild. Malerfamilien wie Alt, Blaas, Ender oder L'Allemand führen zu Verwechslungen zwischen Vater, Sohn, Bruder und Neffe, die sich über Schriftbild, Datierung und Malweise klären lassen.
Gemälde, deren Herkunft zwischen 1938 und 1945 unklar ist, werden auf mögliche Raubkunst geprüft, unter anderem über die Lost-Art-Datenbank und die Kunstdatenbank des Nationalfonds der Republik Österreich. Wiener Biedermeier- und Ringstraßenmaler waren in den damals entzogenen Sammlungen besonders stark vertreten.
Gemälde des 19. Jahrhunderts in Ihrem Bezirk
Für jeden Bezirk eine eigene Seite mit den Künstlern, Werkstätten und Beständen, die dort eine Rolle spielen.
Künstler, Marken, Epochen und Materialien
Künstler
151
- Ferdinand Georg Waldmüller1793–1865
- Friedrich von Amerling1803–1887
- Peter Fendi1796–1842
- Josef Danhauser1805–1845
- Rudolf von Alt1812–1905
- Jakob Alt1789–1872
- Franz Alt1821–1914
- Thomas Ender1793–1875
- Johann Nepomuk Ender1793–1854
- Friedrich Gauermann1807–1862
- Jakob Gauermann1773–1843
- Leopold Kupelwieser1796–1862
- Moritz von Schwind1804–1871
- Franz Eybl1806–1880
- Johann Fischbach1797–1871
- Franz Steinfeld1787–1868
- Johann Matthias Ranftl1804–1854
- Josef Nigg1782–1863
- Franz Xaver Petter1791–1866
- Josef Lauer1818–1881
- Johann Knapp1778–1833
- Johann Baptist Drechsler1756–1811
- Joseph Rebell1787–1828
- Ferdinand Olivier1785–1841
- Eduard Gurk1801–1841
- Josef Feid1806–1870
- Michael Neder1807–1882
- Joseph Höger1801–1877
- Anton Hansch1813–1876
- Johann Peter Krafft1780–1856
- Hans Makart1840–1884
- August von Pettenkofen1822–1889
- Leopold Carl Müller1834–1892
- Ludwig Deutsch1855–1935
- Rudolf Ernst1854–1932
- Charles Wilda1854–1907
- Franz von Defregger1835–1921
- Carl Rahl1812–1865
- Hans Canon1829–1885
- Carl von Blaas1815–1894
- Eugen von Blaas1843–1931
- Julius von Blaas1845–1922
- Heinrich von Angeli1840–1925
- Leopold Horovitz1838–1917
- Hans Zatzka1859–1945
- Johann Hamza1850–1927
- Carl Probst1854–1924
- Friedrich Friedländer1825–1901
- Fritz L'Allemand1812–1866
- Sigmund L'Allemand1840–1910
- Emil Jakob Schindler1842–1892
- Tina Blau1845–1916
- Olga Wisinger-Florian1844–1926
- Marie Egner1850–1940
- Theodor von Hörmann1840–1895
- Eugen Jettel1845–1901
- Carl Spitzweg1808–1885
- Mihály Munkácsy1844–1900
- Jean-Baptiste Camille Corot1796–1875
- Anton Hlavacek1842–1926
- Josef Abel1764–1818
- Andreas Achenbach1815–1910
- Ivan Aivazovsky1817–1900
- Julius Victor Berger1850–1902
- Wilhelm Bernatzik1853–1906
- Arnold Böcklin1827–1901
- Eugène Boudin1824–1898
- Józef Brandt1841–1915
- Paul Cézanne1839–1906
- Eduard Charlemont1848–1906
- Hugo Charlemont1850–1939
- Lovis Corinth1858–1925
- Gustave Courbet1819–1877
- Johann Baptist Lampi d. Ä.1751–1830
- Moritz Michael Daffinger1790–1849
- Hugo Darnaut1851–1937
- Charles-François Daubigny1817–1878
- Honoré Daumier1808–1879
- Edgar Degas1834–1917
- Gustave Doré1832–1883
- Albin Egger-Lienz1868–1926
- Anton Einsle1801–1871
- Erasmus von Engert1796–1871
- Eduard von Engerth1818–1897
- Anselm Feuerbach1829–1880
- Ludwig Hans Fischer1848–1915
- Heinrich Friedrich Füger1751–1818
- Joseph von Führich1800–1876
- Hans Gasser1817–1868
- Paul Gauguin1848–1903
- Wilhelm Gause1853–1916
- Josef Gisela1851–1899
- Vincent van Gogh1853–1890
- Ernst Graner1865–1943
- Josef Grassi1757–1838
- Christian Griepenkerl1839–1916
- Eduard von Grützner1846–1925
- Johann Nepomuk Höchle1790–1835
- Karl Karger1848–1913
- Eduard Kasparides1858–1926
- Adolf Kaufmann1848–1916
- Isidor Kaufmann1853–1921
- Ernst Klimt1864–1892
- Max Klinger1857–1920
- Johann Victor Krämer1861–1949
- Joseph Kreutzinger1757–1829
- Josef Kriehuber1800–1876
- Ferdinand Laufberger1829–1881
- Wilhelm Leibl1844–1900
- Franz von Lenbach1836–1904
- Max Liebermann1847–1935
- Friedrich Loos1797–1890
- Édouard Manet1832–1883
- Jan Matejko1838–1893
- Franz Matsch1861–1942
- Gabriel von Max1840–1915
- Adolph Menzel1815–1905
- Jean-François Millet1814–1875
- Martin von Molitor1759–1812
- Claude Monet1840–1926
- Berthe Morisot1841–1895
- Alfons Mucha1860–1939
- Erwin Pendl1875–1945
- Camille Pissarro1830–1903
- Carl Reichert1836–1918
- Johann Baptist Reiter1813–1890
- Pierre-Auguste Renoir1841–1919
- Ilja Repin1844–1930
- Rudolf Ribarz1848–1904
- Anton Romako1832–1889
- Franz Rumpler1848–1922
- Leander Russ1809–1864
- Robert Russ1847–1922
- Carl Schindler1821–1842
- Alois Hans Schram1864–1919
- Anton Schrödl1820–1906
- Gottfried Seelos1829–1900
- Josef Selleny1824–1875
- Alfred Sisley1839–1899
- Emil Strecker1841–1925
- Franz von Stuck1863–1928
- Hans Temple1857–1931
- Otto von Thoren1828–1889
- Henri de Toulouse-Lautrec1864–1901
- Eduard Veith1858–1925
- Sebastian Wegmayr1776–1857
- Balthasar Wigand1770–1846
- Franz Xaver Winterhalter1805–1873
- Carl Wenzel Zajicek1860–1923
- Eduard Zetsche1844–1927
- Mihály Zichy1827–1906
Manufakturen & Marken
3
- Wiener Porzellanmanufaktur1718–1864
- Joseph Danhauser'sche Möbelfabrik1804–1838
- KPM Berlinseit 1763
Epochen & Stile
17
- Klassizismusum 1770–1840
- Romantikum 1790–1850
- Nazarener1809–um 1860
- Biedermeier1815–1848
- Vormärzum 1830–1848
- Historismusum 1840–1914
- Ringstraßenstilum 1860–1890
- Makartstilum 1870–1890
- Orientalismusum 1830–1914
- Realismusum 1840–1890
- Naturalismusum 1870–1900
- Stimmungsimpressionismusum 1870–1900
- Impressionismusum 1870–1900
- Symbolismusum 1880–1910
- Gründerzeitum 1850–1914 (Gründerjahre 1867–1873)
- Pointillismusum 1886–1910
- Postimpressionismusum 1886–1905
Materialien, Techniken & Punzen
7
Fragen zu Gemälde des 19. Jahrhunderts
Wie erkenne ich, ob mein Waldmüller echt ist?
Waldmüller gehört zu den am häufigsten gefälschten Wiener Malern. Ausschlaggebend sind Malweise, Lichtführung, Signaturform und der Abgleich mit dem Werkverzeichnis von Rupert Feuchtmüller. Eine verlässliche Aussage ist nur nach Prüfung des Originals möglich.
Mein Bild ist nur mit Nachnamen signiert – reicht das für eine Zuschreibung?
Nein, denn in Malerfamilien wie Alt, Blaas, Ender oder L'Allemand signierten mehrere Mitglieder ähnlich. Die Zuordnung ergibt sich aus Schriftbild, Datierung, Motiv und Malweise.
Kaufen Sie auch Bilder unbekannter Maler?
Ja, wenn Motiv, Qualität und Erhaltung stimmen. Viele Akademieabsolventen des 19. Jahrhunderts malten Landschaften und Bildnisse auf gutem Niveau, die heute als Wandbilder gesucht sind.
Lohnt sich eine Restaurierung vor dem Verkauf?
In der Regel nicht. Die Kosten schlagen sich selten vollständig im Ergebnis nieder, und eine ungeeignete Reinigung kann Lasuren beschädigen. Bewertet wird das Bild im vorhandenen Zustand.
Was bedeuten Etiketten des Künstlerhauses auf der Rückseite?
Das Künstlerhaus am Karlsplatz zeigte ab 1868 die Ausstellungen der Wiener Künstlergenossenschaft. Ein Etikett mit Katalognummer belegt, dass das Bild dort ausgestellt war, und erlaubt oft die Bestimmung von Titel und Jahr.
Sind Ölstudien auf Karton weniger wert als Leinwandbilder?
Nicht zwingend. Freilichtstudien von Schindler, Pettenkofen oder Alt zeigen die Handschrift unmittelbar und werden eigens gesammelt. Entscheidend sind Motiv und Ausführung.
Ich habe ein Bildpaar, ein Bild ist beschädigt – kaufen Sie beide?
Ja. Pendants werden gemeinsam bewertet, da die Zusammengehörigkeit den Wert stützt. Der Schaden fließt in die Bewertung des Paares ein.
Können Sie große Gemälde vom Dachboden holen?
Ja. Bilder werden auch von Dachböden und über enge Stiegen getragen, verpackt und auf Wunsch mit Rahmen abgeholt. Termine sind in allen 23 Bezirken möglich.
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
Lieber schriftlich? Zum Anfrageformular