Tierbilder des 19. Jahrhunderts
Hunde, Pferde, Rinder und Wild von Wiener Tiermalern zwischen Biedermeier und Jahrhundertwende.
Tiermalerei war im 19. Jahrhundert ein eigenes, gut verkäufliches Fach. Friedrich Gauermann malte Hirsche, Gämsen, Füchse und Raubvögel im Hochgebirge, Johann Matthias Ranftl wurde für seine Hundebilder „Hunde-Raffael“ genannt. August von Pettenkofen schilderte Pferde und Ochsenkarren der ungarischen Tiefebene um Szolnok, Otto von Thoren Rinder und Pferde auf der Weide, Anton Schrödl Schafe und Ziegen. Carl Reichert malte Hunde und Katzen in Wohnräumen, Julius von Blaas Pferde, Reiter und Gestüte.
Ausschlaggebend sind lebendige Darstellung, Detailgenauigkeit im Fell und die Beliebtheit des Tieres: Hunde, Pferde und Katzen finden mehr Interessenten als Nutztiere. Bildnisse benannter Hunde und Pferde mit Inschrift haben zusätzlichen Reiz. Gauermann wurde vielfach kopiert; Kopien wirken in Landschaft und Licht schematisch. Kleine Tierstudien in Öl auf Papier oder Karton sind gesucht, besonders wenn sie aus Nachlässen der Maler stammen. Ausstellungsetiketten auf der Rückseite sollten erhalten bleiben.
Woran man es erkennt
- Hunde und Pferde besonders gefragt
- Inschriften mit Tiernamen
- Kopien nach Gauermann
- Tierstudien aus Malernachlässen
- Ausstellungsetiketten
Tierbilder des 19. Jahrhunderts verkaufen: in allen 23 Bezirken
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