Salonporträts der Ringstraßenzeit
Repräsentative Bildnisse von Damen, Herren und Kindern der Wiener Gesellschaft nach 1860.
Mit dem Aufstieg des Großbürgertums wuchs die Nachfrage nach repräsentativen Bildnissen für Palais und Wohnungen an der Ringstraße. Heinrich von Angeli malte Mitglieder europäischer Fürstenhäuser, darunter Königin Victoria, und die Wiener Gesellschaft in glatter, eleganter Manier. Hans Canon schuf kraftvolle, an Rubens geschulte Bildnisse, Leopold Horovitz Porträts von Industriellen und Gelehrten. Hans Makart inszenierte Damen der Gesellschaft in historischen Kostümen, während Friedrich von Amerling bis in die 1880er-Jahre Porträts malte.
Bewertet werden Zuschreibung, Bekanntheit der Dargestellten und Qualität: Bildnisse bekannter Persönlichkeiten sind für Museen und Familien von Interesse, anonyme Damenbildnisse vor allem dekorativ. Großformate in originalen Prunkrahmen sind schwer zu platzieren, Brustbilder leichter. Rückseitige Beschriftungen mit Namen und Datum sollten erhalten bleiben. Ovale Formate und Kinderbildnisse finden bei privaten Käufern Interesse. Familienfotos, die das Bild an der Wand zeigen, belegen die Provenienz zusätzlich.
Woran man es erkennt
- Bekanntheit der Dargestellten
- Brustbilder leichter platzierbar
- Beschriftungen auf der Rückseite
- Ovale Formate
- Familienfotos als Provenienzbeleg
Künstler & Entwerfer
Salonporträts der Ringstraßenzeit verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
Lieber schriftlich? Zum Anfrageformular