Künstler: Stimmungsimpressionismus
Emil Jakob Schindler
Landschaftsmaler, 1842–1892, Wien – Plankenberg – Westerland
Hauptvertreter des österreichischen Stimmungsimpressionismus, Lehrer von Marie Egner, Olga Wisinger-Florian und Carl Moll.
Emil Jakob Schindler wurde 1842 in Wien geboren und studierte an der Akademie bei Albert Zimmermann. Prägend wurden die Schule von Barbizon und die holländische Landschaftsmalerei. Ab 1885 lebte er auf Schloss Plankenberg bei Neulengbach, wo er Schüler unterrichtete. Er reiste nach Holland und Dalmatien, unter anderem für das Kronprinzenwerk. Er starb 1892 in Westerland auf Sylt. Seine Tochter war Alma Mahler-Werfel.
Schindler malte Auen, Donaulandschaften, Mühlen, Gärten, Alleen und Küsten in gedämpftem, silbrigem Licht, das Stimmung statt Ereignis zeigt. Bekannt sind Bilder aus dem Prater, der Wachau, Goisern und von der dalmatinischen Küste. Er arbeitete viel im Freien in Ölstudien. Sein Schülerkreis um Marie Egner, Olga Wisinger-Florian und Carl Moll trug den Stil weiter. Er malte in Öl auf Leinwand und Holz, Studien oft auf Karton.
Schindler signierte mit „E. J. Schindler“ oder „Emil Jakob Schindler“. Das Werkverzeichnis von Heinrich Fuchs von 1970 ist die Referenz. Werke seiner Schüler wurden mitunter mit seiner Signatur versehen; Signaturduktus und Malweise sind zu prüfen. Verwechslungen mit Carl Schindler sind über Gattung und Lebensdaten auszuschließen. Ölstudien auf Holz und Karton sind häufig unsigniert.
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Ebenfalls: Stimmungsimpressionismus
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