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Antiquitäten Wien

Gemälde des 19. Jahrhunderts

Bäuerliches Genre aus den Alpenländern

Tiroler Stuben, Almszenen und Wirtshausbilder in der Tradition Franz von Defreggers.

Franz von Defregger, Sohn eines Tiroler Bauern und Professor an der Münchner Akademie, machte das Leben in Tiroler Dörfern und die Erhebung von 1809 zum populären Bildthema; sein „Letztes Aufgebot“ wurde vielfach reproduziert. Seine Stubenszenen mit Zitherspielern, Brautwerbern und heimkehrenden Jägern verbreiteten sich in Drucken und Kopien. Ferdinand Georg Waldmüller hatte sich in seinen späten Jahren Bauernszenen aus dem Wienerwald zugewandt. Defreggers Schüler und zahlreiche Münchner Maler bedienten den Bedarf an alpenländischem Genre bis ins 20. Jahrhundert.

Eigenhändige Bilder Defreggers zeigen eine sichere Zeichnung der Köpfe und eine warme, tonige Farbigkeit; Kopien und Schulbilder sind deutlich häufiger. Studienköpfe von Bauern und Kindern sind ein eigenes Sammelgebiet. Die Bewertung richtet sich nach Figurenzahl, Erzählung und Erhaltung. Bilder unbekannter Münchner Maler werden als Dekorationsbilder eingestuft, wenn Signatur und Qualität keine Zuordnung erlauben. Münchner Leinwandstempel weisen auf die Herkunft des Malmaterials hin.

Woran man es erkennt

  • Sichere Zeichnung der Köpfe
  • Studienköpfe als Sammelgebiet
  • Kopien nach Defregger
  • Münchner Leinwandstempel
  • Figurenzahl und Erzählung

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.