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Antiquitäten Wien

Gemälde des 19. Jahrhunderts

Biedermeier-Bildnisse

Porträts des Wiener Bürgertums und Adels zwischen 1815 und 1848, oft in originalen Rahmen.

Das Biedermeier-Porträt zeigt seine Modelle mit großer Sachlichkeit: glatte Malweise, genau beobachtete Gesichter, Stoffe, Spitzen und Schmuck, häufig vor neutralem Grund oder einer Landschaft. Friedrich von Amerling wurde mit Bildnissen von Adel, Bürgertum und Künstlern zum gefragtesten Porträtisten Wiens, Ferdinand Georg Waldmüller malte Familienbilder und Brustbilder von unerbittlicher Genauigkeit. Franz Eybl und Leopold Kupelwieser porträtierten das Bürgertum der Vorstädte. Kinder- und Familienbildnisse entstanden zu Hochzeiten, Geburten und Jubiläen, Eheleute oft als Paar in gleichen Rahmen.

Den Wert bestimmen Zuschreibung, Ausdruck des Gesichts und die Qualität von Händen und Stoffen, die bei schwächeren Malern steif wirken. Benannte Modelle, etwa Persönlichkeiten aus Kunst, Musik und Wissenschaft, erhöhen das Interesse. Viele Bildnisse sind unsigniert, eine Zuschreibung an Amerling oder Waldmüller verlangt daher einen besonders sorgfältigen Vergleich. Typische Schäden sind Risse im dunklen Hintergrund und berieben Inkarnate. Originale Biedermeierrahmen mit Hohlkehle und Blattgold gehören zum Bild.

Woran man es erkennt

  • Benannte Modelle
  • Qualität von Händen und Stoffen
  • Ehepaarbildnisse in gleichen Rahmen
  • Häufig unsigniert
  • Originale Biedermeierrahmen

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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.