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Künstler: Impressionismus

Pierre-Auguste Renoir

Maler, Grafiker, Bildhauer, 1841–1919, Limoges – Paris – Cagnes-sur-Mer

Französischer Impressionist, ausgebildeter Porzellanmaler, mit Bildnissen, Akten und Gesellschaftsszenen; im Handel vor allem als Druckgrafik.

Pierre-Auguste Renoir wurde 1841 in Limoges geboren und lernte in Paris als Porzellanmaler. An der École des Beaux-Arts und im Atelier Charles Gleyres traf er Monet, Sisley und Bazille. Er stellte in mehreren Impressionisten-Ausstellungen aus; „Bal du moulin de la Galette“ (1876) gehört zu den Hauptwerken. Ab 1907 lebte er in Cagnes-sur-Mer, wo er trotz schwerer Arthritis weiterarbeitete. Er starb 1919.

Renoir malte Bildnisse, Akte, Kinder, Tanz- und Gartenszenen, Blumen und Landschaften in warmer, schimmernder Farbigkeit. In den 1880er-Jahren betonte er Zeichnung und Kontur, später kehrte er zu weichem, rötlichem Kolorit zurück. Für den Verleger Ambroise Vollard schuf er Radierungen und Lithografien, etwa „Le chapeau épinglé“. Mit Richard Guino entstanden späte Skulpturen. Er malte in Öl auf Leinwand, häufig mit dünnen, fließenden Lasuren.

Renoir signierte mit „Renoir“, oft mit Jahreszahl. Fälschungen sind häufig; Gemälde in österreichischem Privatbesitz sind selten und bedürfen der Bestätigung durch das Wildenstein Plattner Institute. Häufiger begegnen Original-Lithografien und Radierungen, aber auch posthume Drucke und Reproduktionen. Bei Druckgrafik prüfen wir Auflage, Papier, Stempel und Werkverzeichnisnummern. Signaturen auf Lithografien sind oft im Stein mitgedruckt.

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