Wiener Genrebilder des Vormärz
Szenen aus Wohnstube, Vorstadt und Dorf, mit denen Danhauser, Fendi und Waldmüller das Biedermeier erzählten.
Das Genrebild schildert alltägliche Situationen mit erzählerischer Pointe: Kinder beim Spiel, Abschied und Heimkehr, Pfändung, Kirchgang und Hochzeit. Josef Danhauser, Sohn des Möbelfabrikanten Joseph Ulrich Danhauser, malte bürgerliche Interieurs und moralische Szenen wie „Der Prasser“, Peter Fendi rührende Begebenheiten aus dem Leben einfacher Leute, Ferdinand Georg Waldmüller ab den 1840er-Jahren Bauernszenen im Sonnenlicht. Michael Neder und Johann Matthias Ranftl lieferten kleinere Szenen aus Vorstadt und Wirtshaus. Viele dieser Szenen wurden in den Ausstellungen der Akademie gezeigt und anschließend lithografiert.
Gesucht sind gut erzählte, figurenreiche Szenen in gutem Zustand; die Handlung sollte ohne Erklärung lesbar sein. Interieurs mit Biedermeiermöbeln, Uhren und Porzellan haben zusätzlich kulturgeschichtlichen Wert. Da viele Motive als Lithografien verbreitet waren, existieren gemalte Kopien nach den Drucken, die schwächer und flacher wirken. Rückseitige Nummern der Akademieausstellungen helfen, Titel und Jahr zu bestimmen. Kleinformate auf Holz überwiegen. Fotos von Signatur und Rückseite erleichtern die Ersteinschätzung.
Woran man es erkennt
- Lesbare Erzählung
- Interieurs mit Biedermeiermöbeln
- Kopien nach Lithografien
- Ausstellungsnummern auf der Rückseite
- Kleinformate auf Holz
Hersteller
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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