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Gemälde des 19. Jahrhunderts im 16. Bezirk, 1160 Wien

Gemälde des 19. Jahrhunderts aus Ottakring: Gürtel bis Liebhartstal

Gründerzeitbilder aus dem Brunnenviertel, Heurigen- und Weinbaumotive aus Liebhartstal und Wilhelminenberg – Ankauf von Ölbildern im 16. Bezirk.

Im Osten, um Brunnenmarkt, Yppenplatz und Thaliastraße, füllt gründerzeitliche Blockrandbebauung mit kleinen Wohnungen den Bezirk; der Westen am Wilhelminenberg und im Liebhartstal bewahrt Winzer- und Landhäuser mit Kellern aus der Zeit des Weinbauerndorfs. Entsprechend unterschiedlich sind die Bilder: in den Zinshauswohnungen kleinere Landschaften und Genrebilder der Jahrhundertwende, in den alten Häusern am Hang Porträts, Heiligenbilder und Weinbaumotive, die über Generationen im Haus blieben.

Weil vor dem Linienwall keine städtische Verzehrsteuer anfiel, nannte man Neulerchenfeld im 18. Jahrhundert das größte Wirtshaus des Reiches. Heurigen, Wirtshäuser und die Schrammelmusik bilden das Milieu, das die Wiener Genremalerei mit Heurigenszenen festhielt. Für Moriz von Kuffner, dem die Ottakringer Brauerei gehörte, entstand 1884–1886 nach Plänen Franz von Neumanns eine Sternwarte, und am Hang darüber ließ Erzherzog Rainer bis 1908 das Schloss Wilhelminenberg bauen – zwei Bauherren, deren Umfeld bürgerliche und höfische Bildkultur in den Bezirk brachte.

Viele Gemeindebauwohnungen, etwa im Sandleitenhof, werden seit Jahrzehnten von denselben Mietern bewohnt; Bilder hängen dort oft noch an ihrem ersten Platz. In Häusern am Wienerwaldrand gehören Weinkeller und Gartenhütten zur Besichtigung, weil dort Bilder lagern können. Feuchte Keller setzen Leinwänden zu; holen Sie sie für die Fotos heraus, ohne sie abzuwischen. Das Angebot erhalten Sie nach der Besichtigung.

Was in Ottakring häufig auftaucht

  • Heurigen- und Wirtshausszenen – Neulerchenfeld und die Schrammeltradition des Bezirks.
  • Landschaften und Genrebilder der Jahrhundertwende – kleine Gründerzeitwohnungen im Brunnenviertel.
  • Porträts und Heiligenbilder – alte Winzerhäuser im Liebhartstal.

Mit Bezug zu Ottakring

Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 16. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 16. Bezirk.

Künstler

151

Manufakturen & Marken

3

Epochen & Stile

17

Materialien, Techniken & Punzen

7

Fragen zu Gemälde des 19. Jahrhunderts

Was bedeuten Etiketten des Künstlerhauses auf der Rückseite?

Das Künstlerhaus am Karlsplatz zeigte ab 1868 die Ausstellungen der Wiener Künstlergenossenschaft. Ein Etikett mit Katalognummer belegt, dass das Bild dort ausgestellt war, und erlaubt oft die Bestimmung von Titel und Jahr.

Sind Ölstudien auf Karton weniger wert als Leinwandbilder?

Nicht zwingend. Freilichtstudien von Schindler, Pettenkofen oder Alt zeigen die Handschrift unmittelbar und werden eigens gesammelt. Entscheidend sind Motiv und Ausführung.

Ich habe ein Bildpaar, ein Bild ist beschädigt – kaufen Sie beide?

Ja. Pendants werden gemeinsam bewertet, da die Zusammengehörigkeit den Wert stützt. Der Schaden fließt in die Bewertung des Paares ein.

Können Sie große Gemälde vom Dachboden holen?

Ja. Bilder werden auch von Dachböden und über enge Stiegen getragen, verpackt und auf Wunsch mit Rahmen abgeholt. Termine sind in allen 23 Bezirken möglich.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.