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Gold, Schmuck & Uhren

Armbanduhren verkaufen in Wien

Eine Armbanduhr wird nach Marke, Referenz, Kaliber und Originalzustand bewertet. Auch stehende, beschädigte und unvollständige Uhren sehen wir uns an.

Die Armbanduhr setzte sich erst nach dem Ersten Weltkrieg gegen die Taschenuhr durch. Seitdem hat sie eine Sammlerkultur hervorgebracht, die jede Referenznummer, jede Zifferblattvariante und jedes Kaliber kennt. Für den Ankauf heißt das: Zwei äußerlich gleiche Uhren können sehr unterschiedlich bewertet werden, weil bei der einen Zifferblatt, Zeiger, Krone und Lünette original sind und bei der anderen später ersetzt wurden. Deshalb sehen wir uns jede Uhr einzeln an, öffnen das Gehäuse und vergleichen Werk, Seriennummer und Referenz mit den Angaben der Hersteller.

In Wiener Nachlässen finden sich Uhren aller Preisklassen. Neben Rolex, Omega, Patek Philippe und Audemars Piguet liegen Longines, Eterna, Doxa und Tissot, die ein Großvater in den 1950er-Jahren beim Juwelier am Graben kaufte, dazu sowjetische Chronographen, japanische Automatikuhren und frühe Quarzuhren. Auch schlichte Stahluhren mittlerer Marken haben einen Markt, wenn sie unrestauriert erhalten sind. Gehäuse aus Gold bilden eine Untergrenze, die wir zum Tageswert berechnen; dafür besitzt die Betreiberin JM Räumungen e.U. den Punzierungsschein nach § 17 Punzierungsgesetz 2000.

Für die Bewertung zählt der Zustand mehr als bei fast jedem anderen Sammelgebiet. Eine Uhr mit leicht vergilbtem Originalzifferblatt, unpolierten Gehäusekanten und Originalarmband ist oft mehr wert als eine komplett aufgearbeitete. Bitte lassen Sie deshalb vor dem Verkauf nichts polieren, kein Zifferblatt erneuern und keine Teile tauschen. Eine stehende Uhr ist kein Problem; viele Vintage-Uhren laufen nach Jahren in der Lade nicht mehr, ohne dass das Werk beschädigt wäre. Box, Papiere, Servicebelege und Kaufrechnung erhöhen die Nachvollziehbarkeit.

Fotos von Zifferblatt, Gehäuseboden, Krone und Armbandschließe genügen für eine erste Einschätzung per WhatsApp oder Formular. Danach besichtigen wir die Uhr kostenlos bei Ihnen, in jedem der 23 Wiener Bezirke, und öffnen sie bei Bedarf vor Ort. Sie erhalten ein Angebot je Uhr oder für die gesamte Sammlung. Den vereinbarten Betrag zahlen wir bar oder überweisen ihn. Uhren aus Verlassenschaften erfassen wir mit Marke, Referenz und Seriennummer, damit Erben und Gerichtskommissär die Aufstellung nachvollziehen können.

Objektgruppen

21 Gruppen, jede mit eigener Seite: Was es ist, woran der Wert hängt, wie man Originale erkennt.

Wovon der Wert abhängt

  • Marke und Referenz

    Hersteller und Referenznummer bestimmen den Sammlermarkt. Innerhalb einer Referenz unterscheiden sich Varianten durch Zifferblatt, Lünette und Baujahr.

  • Originalität

    Originales Zifferblatt, Zeiger, Krone und Lünette sind entscheidend. Ersatzteile, auch vom Hersteller selbst, senken den Sammlerwert.

  • Gehäusezustand

    Scharfe, unpolierte Kanten und erkennbare Facetten sprechen für einen Originalzustand. Stark polierte Gehäuse verlieren Form und Wert.

  • Kaliber

    Manufakturwerke und gesuchte Kaliber wie Valjoux 72 oder Lemania 2310 heben eine Uhr über vergleichbare Modelle.

  • Box und Papiere

    Originalbox, ausgefüllte Herstellerpapiere mit passender Seriennummer und Kaufbeleg belegen Herkunft und Baujahr. Sie sind besonders bei Rolex und Patek Philippe gefragt.

  • Material

    Gold- und Platingehäuse bilden eine Untergrenze. Stahluhren mancher Referenzen sind dennoch gesuchter als Golduhren.

  • Funktion

    Eine stehende Uhr mindert den Wert weniger als oft angenommen. Fehlende Teile im Werk oder Wasserschäden am Zifferblatt wiegen schwerer.

Originale erkennen

Die wichtigsten Angaben stehen zwischen den Bandanstößen und auf dem Gehäuseboden. Rolex graviert Referenz- und Seriennummer zwischen die Anstöße, Omega und Longines stanzen sie in den Boden oder ins Werk. Das Zifferblatt trägt neben dem Markennamen oft Hinweise wie „Chronometer“, „Swiss Made“ oder „T Swiss T“ für Tritiumleuchtmasse. Radium wurde bis in die 1960er-Jahre verwendet und färbt sich mit der Zeit braun. Die Krone zeigt bei vielen Marken das Logo; eine Krone ohne Zeichen kann ein Ersatzteil sein.

Fälschungen bekannter Marken sind häufig und werden immer besser. Hinweise liefern Gewicht, Schärfe der Drucke auf dem Zifferblatt, Lupenvergrößerung über dem Datum, Gravurqualität und vor allem das Werk. Ebenso verbreitet sind sogenannte Frankenwatches, die aus echten und nachgebauten Teilen verschiedener Uhren zusammengesetzt sind. Ein Blick auf das geöffnete Werk, auf Kaliberbezeichnung und Werknummer klärt meist, ob Gehäuse und Werk zusammengehören. Uhren mit nachgedrucktem Zifferblatt erkennen wir an der Typografie.

Nachahmungen geschützter Marken dürfen nach Markenrecht nicht in Verkehr gebracht werden; wir kaufen sie nicht an. Uhren mit Diamantbesatz oder Gehäusen aus Edelmetall werden auf Grundlage des Punzierungsscheins nach § 17 Punzierungsgesetz 2000 angekauft.

Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Manufakturen & Marken

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Epochen & Stile

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Materialien, Techniken & Punzen

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Fragen zu Armbanduhren

Kaufen Sie auch Armbanduhren, die nicht mehr laufen?

Ja. Viele Vintage-Uhren stehen nach Jahren in der Lade still, ohne dass das Werk beschädigt ist. Wir prüfen Werk und Zustand und bewerten die Uhr so, wie sie ist.

Soll ich meine Uhr vor dem Verkauf servicieren oder polieren lassen?

Nein. Ein Service kostet oft mehr, als er an Wert bringt, und beim Polieren verliert das Gehäuse seine Originalkanten. Ein neues Zifferblatt oder neue Zeiger senken den Sammlerwert deutlich.

Wie wichtig sind Box und Papiere?

Bei Rolex, Patek Philippe, Audemars Piguet und anderen gesuchten Marken erhöhen sie den Wert spürbar, weil sie Herkunft und Baujahr belegen. Fehlen sie, kaufen wir die Uhr trotzdem an; Seriennummer und Werk lassen sich auch ohne Papiere zuordnen.

Was ist eine Vintage-Uhr wert, die mein Vater in den 1960er-Jahren gekauft hat?

Das hängt von Marke, Modell, Referenz und Zustand ab. Eine Omega Seamaster aus Stahl wird anders bewertet als eine Rolex Submariner aus derselben Zeit. Senden Sie uns Fotos von Zifferblatt, Boden und Werk, dann geben wir eine erste Einschätzung.

Kaufen Sie auch Golduhren einfacher Marken?

Ja. Gehäuse und Armbänder aus Gold werden mindestens nach Feingewicht zum Tageswert bewertet. Hat die Uhr als Sammelobjekt einen höheren Wert, gilt dieser.

Woran erkenne ich, ob meine Rolex echt ist?

Erste Hinweise geben Gewicht, Gravuren zwischen den Bandanstößen, die Lupe über dem Datum und die Schärfe der Zifferblattdrucke. Sicher ist erst der Blick auf das Werk, den wir bei der Besichtigung vornehmen.

Nehmen Sie ganze Uhrensammlungen?

Ja. Wir erfassen jede Uhr mit Marke, Referenz und Seriennummer und erstellen ein Angebot je Stück oder für die Sammlung als Ganzes.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.