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Künstler: Impressionismus

Édouard Manet

Maler, Grafiker, 1832–1883, Paris

Pariser Maler, dessen „Frühstück im Grünen“ und „Olympia“ in den 1860er-Jahren Skandale auslösten; im Handel vor allem als Radierer greifbar.

Édouard Manet wurde 1832 in Paris geboren und lernte sechs Jahre bei Thomas Couture. Sein „Frühstück im Grünen“ wurde 1863 im Salon des Refusés gezeigt, die „Olympia“ 1865 im Salon, beide unter heftigem Protest. Manet suchte die Anerkennung des Salons und stellte nie in den Impressionisten-Ausstellungen aus, stand den Malern aber nahe. Seine Schwägerin war Berthe Morisot. Er starb 1883 in Paris.

Manet malte Bildnisse, Akte, Szenen aus dem Pariser Leben, Stillleben, Seestücke und Ereignisse wie die Erschießung Kaiser Maximilians von Mexiko 1867, die er in mehreren Fassungen darstellte. Sein letztes großes Bild ist „Eine Bar in den Folies-Bergère“ (1882). Er schuf rund 90 Radierungen und Lithografien, darunter Blätter nach Velázquez und Goya. Er malte in Öl auf Leinwand, mit großen Flächen, hartem Licht und viel Schwarz.

Manet signierte mit „Manet“ oder „Ed. Manet“, oft mit Jahreszahl. Gemälde sind im österreichischen Privatbesitz praktisch nicht anzutreffen; Radierungen kommen vor, wobei posthume Abzüge um 1890 und 1905 häufiger sind als Lebzeitdrucke. Das Werkverzeichnis von Denis Rouart und Daniel Wildenstein ist maßgeblich. Papier, Zustand und Plattenton unterscheiden die Auflagen. Faksimiles kommen vor.

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