Antiquitäten WienAnkauf von Kunst und Nachlässen
Antiquitäten Wien

Banknoten & Papiergeld im 1. Bezirk, 1010 Wien

Banknoten verkaufen in der Inneren Stadt – Börse, Bank, Postsparkasse

Zwischen Schottenring, Freyung und Georg-Coch-Platz saß das Wiener Geldwesen: Börse, Bankhäuser, Postsparkasse – entsprechend viel Papiergeld liegt in alten Stadtwohnungen.

Ringstraßenwohnungen und barocke Bürgerhäuser bewahren Papiere, die anderswo längst im Altpapier gelandet wären. In Sekretären, Schreibtischen und Kassetten liegen Gulden-Noten der Nationalbank, Kronen der Monarchie mit dem Stempel „Deutschösterreich“, Inflationsscheine bis zu den hohen Werten von 1922, Schilling der Ersten Republik und Kuverts mit Noten der letzten Schilling-Serie. Aus Kanzleien und Ordinationen der Ringstraßenzone kommen historische Aktien, Lose und Sparbücher dazu. Wer seit Generationen dieselbe Wohnung nutzt, hat selten etwas aussortiert.

Wiens Geldgeschichte ist hier gebaut. Für Nationalbank und Börse errichtete Heinrich von Ferstel 1856–1860 das Palais an der Freyung, Theophil Hansen später das Börsengebäude am Schottenring. Otto Wagners Postsparkasse am Georg-Coch-Platz (1904–1906) trägt den Namen des Mannes, auf den das 1883 gegründete Postsparkassenamt zurückgeht. Auch Schillingnoten der 1980er-Jahre zeigen den Bezirk: auf der Rückseite der 1000-Schilling-Note mit Erwin Schrödinger die Universität, auf jener der 5000-Schilling-Note mit Mozart die Staatsoper.

Bitte nichts glätten, bügeln oder mit Klebeband flicken: Schon ein zusätzlicher Knick verschiebt die Erhaltungsstufe. Hat ein altes Sparbuch noch ein Guthaben, klären Sie das zuerst mit der Bank; als Sammelstück bewerten wir es danach. Historische Aktien aus Kanzleinachlässen sehen wir uns vollständig an, samt Kupons. Bei Beständen aus Familien, deren Geschichte durch die Jahre 1938 bis 1945 führt, fragen wir nach der Herkunft. Zwei Fotos je Schein, Vorder- und Rückseite, reichen für eine erste Einschätzung.

Was in Innere Stadt häufig auftaucht

  • Historische Aktien und Anleihen – Börse, Bankhäuser und Kanzleien im Bezirk.
  • Gulden- und Kronen-Banknoten – Schreibtische und Kassetten in Ringstraßenwohnungen.
  • Postsparkassenbücher und Bankbelege – Postsparkasse am Georg-Coch-Platz.
  • Schillingnoten der 1980er-Jahre mit Universität und Staatsoper – Motive aus dem Bezirk.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 1. Bezirk.

Künstler

1

Manufakturen & Marken

3

Epochen & Stile

7

Fragen zu Banknoten & Papiergeld

Was ist Notgeld?

Notgeld wurde in Zeiten von Münzmangel und Inflation von Gemeinden, Firmen und Vereinen ausgegeben. In Österreich erschienen zwischen 1918 und 1921 Tausende Notgeldscheine, viele mit Ortsansichten, die schon damals gesammelt wurden.

Kaufen Sie historische Aktien?

Ja. Aktien, Anleihen und Kuxe österreichischer und internationaler Unternehmen, vor allem aus der Zeit vor 1945 und mit schöner Gestaltung, sind ein eigenes Sammelgebiet. Sie haben keinen Börsenwert mehr, sondern Sammlerwert.

Wie viele Banknoten lohnen eine Besichtigung?

Schon eine kleine Sammlung mit Noten der Monarchie lohnt den Termin. Senden Sie uns vorab Fotos, dann sagen wir Ihnen, ob sich eine Besichtigung lohnt.

Kaufen Sie auch ausländische Banknoten?

Ja, vor allem ältere Noten, Kolonialnoten und Scheine aus Ländern, die nicht mehr existieren. Aktuelle Urlaubsnoten bewerten wir nach Kurs und nehmen sie im Rahmen größerer Bestände mit.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.