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Antiquitäten Wien

Ansichtskarten & Ephemera im 1. Bezirk, 1010 Wien

Ansichtskarten und Ephemera aus der Inneren Stadt verkaufen

Staatsoper, Burgtheater, Ronacher und Kabarett Fledermaus: In der Inneren Stadt sammelten Familien Theaterzettel, Programmhefte und Karten der Wiener Werkstätte.

Wer jahrzehntelang zwischen Musikverein, Staatsoper und Burgtheater wohnte, hob Programmhefte, Theaterzettel und Eintrittskarten auf; in Beletage-Wohnungen am Ring und in den Bürgerhäusern um Freyung und Judenplatz liegen sie oft gebündelt in Schreibtischladen und Bibliotheksschränken. Dazu kommen Ballspenden und Tanzordnungen der großen Bälle, Menükarten aus Hotels und Ansichtskarten, die von hier aus in alle Welt gingen. Gefragt sind Motive mit Geschäftsportalen, Kutschen und Straßenbahnen am Graben, auf der Kärntner Straße oder am Stephansplatz.

Ihre nummerierten Postkarten verkaufte die Wiener Werkstätte ab 1907 auch im Lokal am Graben; zu den Entwerfern gehörte Oskar Kokoschka, Student der Kunstgewerbeschule am Stubenring von 1904 bis 1909. Moriz Jung gestaltete Programmheft und Plakat für das Kabarett Fledermaus. Fellner & Helmer bauten 1888 das Etablissement Ronacher in der Seilerstätte, der Fotograf Josef Löwy hatte sein Atelier in der Weihburggasse 31. Stadtpläne von Freytag & Berndt gab es im Artaria-Haus am Kohlmarkt zu kaufen.

Lose Bündel aus Schreibtisch und Bibliothek ordnen Sie bitte nicht um; die ursprüngliche Reihenfolge verrät oft, aus welchem Haushalt und welcher Zeit die Stücke stammen. Für die Ersteinschätzung genügen Fotos einiger Vorder- und Rückseiten, bei Alben auch einzelner Seiten. Die Besichtigung ist kostenlos, in die Fußgängerzone kommen wir zu Fuß oder mit kleinem Wagen. Unser Preis bezieht sich auf das ganze Konvolut; Sie erhalten ihn bar oder per Bank.

Was in Innere Stadt häufig auftaucht

  • Theaterzettel und Programmhefte von Staatsoper, Burgtheater und Musikverein – Wohnungen in Gehweite der Häuser
  • Postkarten der Wiener Werkstätte – Verkaufslokal am Graben ab 1907
  • Ballspenden und Tanzordnungen – Ballkultur der Ringstraßenpalais und Hotels
  • Belebte Straßenszenen von Graben, Kärntner Straße und Stephansplatz – meistverschickte Stadtmotive um 1900

Mit Bezug zu Innere Stadt

Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 1. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 1. Bezirk.

Künstler

27

Manufakturen & Marken

12

Epochen & Stile

11

Materialien, Techniken & Punzen

6

Fragen zu Ansichtskarten & Ephemera

Soll ich Briefmarken von den Karten ablösen?

Nein. Marke und Stempel gehören zur Karte und können ihren Wert erhöhen. Abgelöste Marken haben meist geringen Wert, die Karte verliert dagegen.

Kaufen Sie auch ganze Postkartenalben?

Ja. Lassen Sie die Karten im Album, damit Reihenfolge und Zusammenhang erhalten bleiben. Wir sichten das Album vollständig und machen ein Angebot für den ganzen Bestand.

Woran erkenne ich eine Karte der Wiener Werkstätte?

Wiener-Werkstätte-Karten tragen auf der Rückseite den Aufdruck der Werkstätte mit Nummer. Die Entwerfer sind oft mit Monogramm im Bild vermerkt. Nachdrucke unterscheiden sich durch Papier und Druckart.

Was sind Ballspenden?

Damenspenden oder Ballspenden sind kleine Geschenke, die Damen bei Wiener Bällen erhielten, oft mit Tanzordnung und gestaltet von Künstlern oder Kunsthandwerkern. Sie sind ein eigenes Sammelgebiet der Wiener Ballkultur.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.