Banknoten & Papiergeld im 2. Bezirk, 1020 Wien
Papiergeld und alte Sparbücher aus der Leopoldstadt verkaufen
In der Leopoldstadt entstand 1819 die Erste österreichische Spar-Casse, der Prater war 1873 Gelände der Weltausstellung – beide haben Papiere hinterlassen, die heute gesammelt werden.
Wer in einem Zinshaus an der Taborstraße, der Praterstraße oder im Volkertviertel alt geworden ist, hat aufgehoben: Sparbücher, die nach Auflösung des Kontos behalten wurden, Kronen aus der Inflationszeit, Schilling-Scheine der Nachkriegsjahre, Lose und Erlagscheine. Viele Haushalte reichen über mehrere Generationen zurück; Koffer am Dachboden und Kartons im Kellerabteil enthalten Korrespondenz, Fotoalben und eben Papiergeld. In den Neubauquartieren am Nordbahnhof ist das seltener – dort kommen eher Auslandsnoten von Urlaubsreisen zum Vorschein.
Pfarrer Johann Baptist Weber rief 1819 in seiner Pfarre St. Leopold die Erste österreichische Spar-Casse ins Leben; ihre Nachfolgerin, die Erste Group, sitzt heute am Erste Campus in Favoriten. Die Weltausstellung 1873 im Prater fiel mit dem Börsenkrach vom 9. Mai zusammen, Aktien der Gründerjahre wurden über Nacht wertlos und sind heute Sammelobjekte. Auch die Kaiser Ferdinands-Nordbahn, deren Bahnhof im Bezirk lag, finanzierte sich über Aktien. Bis 1938 handelten viele jüdische Kaufleute rund um die Taborstraße.
Papiergeld aus Dachböden und Kellern ist oft geknickt, fleckig oder an den Rändern von Mäusen angenagt; auch dann lohnt ein Blick, manche Ausgaben sind selten genug. Legen Sie die Scheine flach in ein Kuvert, ohne sie zu glätten oder zu reinigen. Bei Wertpapieren und Dokumenten, deren Besitzer vor 1938 im Bezirk wohnten, fragen wir zuerst nach der Herkunft. Zum Einschätzen reichen uns zunächst Fotos.
Was in Leopoldstadt häufig auftaucht
- Alte Sparbücher der Ersten österreichischen Spar-Casse – Gründung 1819 in der Leopoldstadt.
- Aktien der Gründerzeit – Weltausstellung und Börsenkrach 1873 im Prater.
- Inflationsnoten und Nachkriegsschilling – Altmieterhaushalte an Praterstraße und Taborstraße.
Mit Bezug zu Leopoldstadt
Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 2. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.
Objektgruppen
- Bancozettel und Einlösungsscheine
- Gulden-Banknoten der Nationalbank
- Staatsnoten und Kassenscheine
- Kronen-Banknoten der Monarchie
- Abgestempelte Noten von 1919 und 1920
- Inflationsnoten der Ersten Republik
- Schilling-Banknoten der Ersten Republik
- Alliierter Militärschilling und Noten von 1945 bis 1947
- Schilling-Banknoten der Zweiten Republik
- Notgeld der Gemeinden 1918 bis 1921
- Lagergeld der Kriegsgefangenenlager
- Deutsches Notgeld und Inflationsgeld
- Banknoten der Nachfolgestaaten
- Auslandsbanknoten und Kolonialnoten
- Musternoten, Specimen und Fehldrucke
- Historische Aktien und Anleihen
- Lose und Prämienanleihen
- Alte Sparbücher und Bankbelege
- Banknotensammlungen in Alben
Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien
Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 2. Bezirk.
Künstler
1
- Moritz Michael Daffinger1790–1849
Manufakturen & Marken
3
- Oesterreichische Banknoten- und SicherheitsdruckDruckerei der Nationalbank, als GmbH seit 1998
- Oesterreichische Nationalbankseit 1816
- Österreichische Staatsdruckereiseit 1804
Epochen & Stile
7
- Spätbarockum 1730–1770
- Biedermeier1815–1848
- Vormärzum 1830–1848
- Historismusum 1840–1914
- Jugendstilum 1895–1914
- Art découm 1920–1940
- Nachkriegsmoderneum 1945–1970
Fragen zu Banknoten & Papiergeld
Kann ich alte Schilling-Banknoten noch umtauschen?
Schilling-Banknoten der Serien, die bei der Währungsumstellung 2002 gültig waren, tauscht die Oesterreichische Nationalbank weiterhin um. Ältere Serien haben teils keinen Umtauschwert mehr, aber Sammlerwert. Wir sagen Ihnen, welche Scheine über dem Umtauschwert liegen.
Sind meine alten Kronen-Scheine etwas wert?
Das hängt von Ausgabe und Erhaltung ab. Viele Kronennoten, vor allem Inflationsnoten, sind häufig und einzeln wenig wert. Seltene Ausgaben, hohe Werte und kassenfrische Scheine sind gesucht.
Soll ich zerknitterte Scheine glätten?
Nein. Glätten, Bügeln und Waschen verändern das Papier und mindern den Wert. Lassen Sie Banknoten so, wie sie sind, am besten in einer Hülle.
Was ist Notgeld?
Notgeld wurde in Zeiten von Münzmangel und Inflation von Gemeinden, Firmen und Vereinen ausgegeben. In Österreich erschienen zwischen 1918 und 1921 Tausende Notgeldscheine, viele mit Ortsansichten, die schon damals gesammelt wurden.
Banknoten & Papiergeld in den Nachbarbezirken
Weitere Sparten in Leopoldstadt
- Alte Meister
- Gemälde des 19. Jahrhunderts
- Klassische Moderne
- Zeitgenössische Kunst
- Gemälde & Ölbilder
- Grafik, Zeichnungen & Aquarelle
- Fotografie
- Skulpturen & Plastiken
- Wiener Bronzen
- Jugendstil & Wiener Werkstätte
- Design des 20. Jahrhunderts
- Antike Möbel
- Glas & Kristall
- Porzellan
- Keramik, Majolika & Fayence
- Silber & Tafelsilber
- Gold & Altgold
- Schmuck & Juwelen
- Armbanduhren
- Taschenuhren
- Pendel-, Stand- & Tischuhren
- Teppiche
- Textilien, Stickerei & Spitze
- Lampen, Luster & Leuchter
- Bücher & Antiquariat
- Autographen, Handschriften & Dokumente
- Ansichtskarten & Ephemera
- Münzen & Medaillen
- Briefmarken
- Militaria, Orden & Uniformen
- Historische Blankwaffen & Rüstungen
- Spielzeug, Puppen & Modellbahnen
- Asiatika
- Ikonen & sakrale Kunst
- Volkskunst & Krippen
- Tribal Art & außereuropäische Kunst
- Wissenschaftliche Instrumente & Globen
- Musikinstrumente
- Grammophone, Radios, Kameras & Technik
- Zinn, Kupfer, Messing & Eisenkunst
- Dosen, Miniaturen & Objets de vertu
- Schreibgeräte, Feuerzeuge & Raucherbedarf
- Vintage-Mode, Handtaschen & Accessoires
- Klassische Fahrzeuge
- Altwaren & Hausrat mit Sammlerwert
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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