Antiquitäten WienAnkauf von Kunst und Nachlässen
Antiquitäten Wien

Schmuck & Juwelen im 1. Bezirk, 1010 Wien

Schmuck und Juwelen verkaufen in der Inneren Stadt

Köchert am Neuen Markt, Rozet & Fischmeister am Kohlmarkt, Heldwein am Graben: Im Zentrum liegt Juwelierschmuck oft noch in dem Etui, in dem er vor hundert Jahren verkauft wurde.

Wer in einer Beletage am Ring oder in einem Barockhaus der Herrengasse aufgewachsen ist, erbt selten nur einen Ring. Typisch sind ganze Schatullen: Parüren des Historismus mit Perlen und Diamanten, Art-déco-Broschen in Platin, Manschettenknöpfe und Frackgarnituren aus Herrenhaushalten, dazu signierter Schmuck der Wiener Werkstätte. Viele Familien kauften über Generationen bei denselben Häusern am Graben und Kohlmarkt; Etuis mit eingeprägtem Firmennamen, Rechnungen und Reparaturbelege liegen dann oft gleich daneben.

Der frühere k. k. Hof-Juwelier A. E. Köchert fertigte die Diamantsterne für Kaiserin Elisabeth und führt sein Geschäft seit 1873 am Neuen Markt. Für Schullin entwarf Hans Hollein die Portale am Graben 26 (1974) und am Kohlmarkt 7 (1982), ein Hauptwerk der Postmoderne. Am Graben öffnete 1907 ein Verkaufslokal der Wiener Werkstätte, Frey Wille hat Geschäfte am Stephansplatz. Seit Joseph I. 1707 das Versatzamt gründete, wird im Dorotheum Schmuck verpfändet; alte Pfandscheine tauchen in Nachlässen bis heute auf.

Lassen Sie Stücke bitte in den Originaletuis und reinigen Sie nichts im Ultraschallbad, Perlen und Email leiden darunter. Zum Einschätzen schicken Sie uns Bilder der Schauseite, der Rückseite, der Punzen und des Etui-Innendeckels. Wir kommen in die Wohnung, damit niemand mit einer Schatulle durch die Fußgängerzone gehen muss. Edelmetall wiegen wir vor Ihren Augen; den Ankauf von Gold und Silber zum Tageswert deckt unser Punzierungsschein.

Was in Innere Stadt häufig auftaucht

  • Juwelierschmuck in Originaletuis von Köchert, Rozet & Fischmeister und Heldwein – Geschäfte am Neuen Markt, Kohlmarkt und Graben.
  • Schmuck der Wiener Werkstätte – Verkaufslokal am Graben ab 1907, Kundschaft im Großbürgertum.
  • Parüren und Broschen des Historismus – Ringstraßenhaushalte der 1860er- bis 1890er-Jahre.
  • Manschettenknöpfe, Krawattennadeln und Frackgarnituren – Herrengarderoben von Kanzlei, Bank und Hof.

Mit Bezug zu Innere Stadt

Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 1. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 1. Bezirk.

Künstler

14

Manufakturen & Marken

29

Epochen & Stile

13

Materialien, Techniken & Punzen

56

Fragen zu Schmuck & Juwelen

Kaufen Sie Modeschmuck?

Signierter Modeschmuck von Chanel, Dior, Trifari, Miriam Haskell oder Gablonzer Bijouterie hat einen Sammlermarkt. Unsignierte Massenware hat meist geringen Wert, kann aber im Konvolut mitgenommen werden.

Können Sie Schmuck aus einer Verlassenschaft vor Ort bewerten?

Ja. Wir kommen in alle 23 Bezirke, sichten den gesamten Bestand und trennen Schmuck mit Objektwert von Materialgold. Sie erhalten eine Aufstellung je Position.

Woran erkenne ich, ob ein altes Schmuckstück mehr wert ist als sein Gold?

Hinweise sind Signaturen, Punzen eines bekannten Juweliers, ein Originaletui, Handarbeit an Fassungen und Gravur sowie ein klarer Stil des 19. oder frühen 20. Jahrhunderts. Senden Sie uns Fotos von Vorder- und Rückseite; wir sagen Ihnen, welche Stücke als Schmuck und welche als Altgold zählen.

Brauche ich für Diamanten ein Zertifikat?

Nein. Wir prüfen Steine bei der Besichtigung mit Lupe und Messgerät. Ein vorhandener Laborbericht von GIA, HRD oder IGI erleichtert die Einstufung größerer Steine.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.