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Antiquitäten Wien

Biedermeier im 1. Bezirk, 1010 Wien

Biedermeier in der Inneren Stadt: die Schausammlung des MAK

Die Schausammlung Empire und Biedermeier im MAK am Stubenring zeigt Möbel, Glas und Porzellan der Jahre 1815 bis 1848 – Vergleichsmaterial für ganze Salons aus der Altstadt.

Das MAK am Stubenring, 1863 als k.k. Österreichisches Museum für Kunst und Industrie gegründet, widmet Empire und Biedermeier eine eigene Schausammlung. Dort lässt sich verfolgen, wie Wiener Tischler die Formen nach 1815 vereinfachten und mit Furnierbildern aus Maser, Kirsche und Nuss arbeiteten. In der Inneren Stadt bleibt das nicht Museumsgeschichte: In barocken Bürgerhäusern mit Pawlatschenhöfen und in Altbauwohnungen um Freyung und Am Hof stehen Biedermeier-Salons, die als Ganzes vererbt wurden und in Verlassenschaften komplett anstehen.

Bei einem Salon prüfen wir, ob Sofa, Sessel, Tisch und Vitrine aus einer Werkstatt stammen: gleiche Furnierwahl, gleiche Profile, gleiche Konstruktion. Dazu kommen Ranftbecher, wie sie Anton Kothgasser und andere Wiener Glasmaler bemalten, sowie Porzellan der Wiener Manufaktur mit Bindenschild und eingepresster Jahresmarke. Ob eine Glasmalerei von Hand oder im späteren Umdruck entstand, zeigt sich unter der Lupe. Sehr große Vitrinen klären wir vorab nach Maßen und Zerlegbarkeit, weil enge Stiegenhäuser den Abtransport begrenzen.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.