Antiquitäten WienAnkauf von Kunst und Nachlässen
Antiquitäten Wien

Banknoten & Papiergeld im 5. Bezirk, 1050 Wien

Schilling, Kronen und Notgeld verkaufen in Margareten

Am Margaretengürtel entstanden die ersten großen Höfe des Roten Wien, während die Krone verfiel – Inflationsnoten und Schilling der Ersten Republik liegen hier in vielen Laden.

Zinshäuser der Gründerzeit mit ehemals kleinen Wohnungen und viele Gemeindewohnungen aus den 1920er- und 1950er-Jahren bilden den Bestand zwischen Wienzeile und Gürtel. Wer hier jahrzehntelang wohnte, hat aufgehoben: Inflationsscheine zu tausend und zehntausend Kronen, Schillingnoten der Ersten Republik, Sparbücher, Lohnsackerl, Erlagscheine und ein Kuvert mit Noten der letzten Schilling-Serie. Die Kellerabteile der Gemeindebauten enthalten Koffer, in denen solche Papiere neben Werkzeug und Spielzeug liegen.

Der Metzleinstaler Hof, ab 1919 gebaut, zählt zu den ersten Gemeindebauten des Roten Wien; Reumannhof und Matteottihof folgten in den Jahren, in denen die Kroneninflation 1922 ihren Höhepunkt erreichte und 1925 der Schilling kam. Bezahlt wurden die Höfe aus der Wohnbausteuer, die Finanzstadtrat Hugo Breitner 1923 einführte. Otto Neuraths Gründung, das heutige Österreichische Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum in der Vogelsanggasse, erklärt Wirtschaftsgeschichte in Bildern. Bis 1955 war Margareten Teil des britischen Sektors.

Inflationsnoten gibt es in großen Mengen; Wert haben vor allem kassenfrische Stücke, seltene Varianten und vollständige Serien. Abgestempelte Noten mit „Deutschösterreich“ sehen wir uns einzeln an, weil Stempel und Schein zusammenpassen müssen. Am Gürtel finden wir Sie über Hof, Stiege und Türnummer. Für den ersten Schritt genügen Fotos, bei größeren Mengen eine grobe Zählung.

Was in Margareten häufig auftaucht

  • Inflationsnoten bis 1922 und erste Schillingnoten – Haushalte in den Gemeindebauten der 1920er-Jahre.
  • Sparbücher, Lohnsackerl und Erlagscheine – lange Wohndauer in Zinshäusern und Gemeindebauten.
  • Abgestempelte Noten „Deutschösterreich“ – Übergangszeit 1919 und 1920 in Wiener Haushalten.

Mit Bezug zu Margareten

Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 5. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 5. Bezirk.

Künstler

1

Manufakturen & Marken

3

Epochen & Stile

7

Fragen zu Banknoten & Papiergeld

Wie viele Banknoten lohnen eine Besichtigung?

Schon eine kleine Sammlung mit Noten der Monarchie lohnt den Termin. Senden Sie uns vorab Fotos, dann sagen wir Ihnen, ob sich eine Besichtigung lohnt.

Kaufen Sie auch ausländische Banknoten?

Ja, vor allem ältere Noten, Kolonialnoten und Scheine aus Ländern, die nicht mehr existieren. Aktuelle Urlaubsnoten bewerten wir nach Kurs und nehmen sie im Rahmen größerer Bestände mit.

Kann ich alte Schilling-Banknoten noch umtauschen?

Schilling-Banknoten der Serien, die bei der Währungsumstellung 2002 gültig waren, tauscht die Oesterreichische Nationalbank weiterhin um. Ältere Serien haben teils keinen Umtauschwert mehr, aber Sammlerwert. Wir sagen Ihnen, welche Scheine über dem Umtauschwert liegen.

Sind meine alten Kronen-Scheine etwas wert?

Das hängt von Ausgabe und Erhaltung ab. Viele Kronennoten, vor allem Inflationsnoten, sind häufig und einzeln wenig wert. Seltene Ausgaben, hohe Werte und kassenfrische Scheine sind gesucht.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.