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Banknoten & Papiergeld im 12. Bezirk, 1120 Wien

Alte Banknoten und Südbahn-Aktien verkaufen in Meidling

Die Südbahn machte Meidling zum Eisenbahnerbezirk – ihre Aktien und Obligationen sind heute ein Sammelgebiet, ebenso das Papiergeld aus Eisenbahnerfamilien.

Zinshäuser verdichten Untermeidling und Gaudenzdorf, die großen Höfe – Bebelhof, Fuchsenfeldhof, Am Schöpfwerk – prägen den Gemeindebau, und in Hetzendorf und Altmannsdorf liegen Gartensiedlungen. Etliche Familien leben seit Jahrzehnten an derselben Stelle. In Kredenzladen und Nähkästchen finden sich Kronen, Schilling und Sparbücher, bei Eisenbahnern in der Umgebung des Meidlinger Bahnhofs dazu Fahrkarten, Dienstbücher und Lohnbelege. Siedlungshäuser haben Dachböden, auf denen Papiere in Schachteln überdauern.

Die Südbahn nach Triest, ab 1841 abschnittsweise eröffnet, gehörte ab 1858 der privaten Südbahn-Gesellschaft, deren Aktien und Obligationen weit gestreut waren. Telefonbau bei Kapsch und die frühere Kabelfabrik an der Oswaldgasse machten Meidling zum Industriestandort. Schloss Hetzendorf, unter Maria Theresia ausgebaut, liegt nahe dem Meidlinger Tor zum Schönbrunner Schlosspark; in ihrer Regierungszeit erschienen 1762 die ersten Bancozettel. Die Briten hatten Meidling von 1945 bis 1955 in ihrem Sektor.

Südbahn-Aktien und Obligationen gibt es in vielen Ausgaben; wir prüfen Jahr, Stückelung und Zustand und sagen Ihnen, was davon Sammlerwert hat. Banknoten aus Nähkästchen und Kredenzladen bitte so lassen, wie sie sind, auch gefaltet. In Gemeindebauten wie dem Bebelhof brauchen wir Stiege und Tür. Die Besichtigung ist kostenlos, ausgezahlt wird bar oder per Überweisung.

Was in Meidling häufig auftaucht

  • Aktien und Obligationen der Südbahn-Gesellschaft – Bahnhof Meidling an der Südbahn.
  • Kronen, Schilling und Sparbücher – Gemeindebau- und Altmieterhaushalte in Gaudenzdorf und Untermeidling.
  • Fahrkarten, Dienstbücher und Lohnbelege – Eisenbahnerfamilien rund um den Bahnhof.

Mit Bezug zu Meidling

Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 12. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 12. Bezirk.

Künstler

1

Manufakturen & Marken

3

Epochen & Stile

7

Fragen zu Banknoten & Papiergeld

Wie viele Banknoten lohnen eine Besichtigung?

Schon eine kleine Sammlung mit Noten der Monarchie lohnt den Termin. Senden Sie uns vorab Fotos, dann sagen wir Ihnen, ob sich eine Besichtigung lohnt.

Kaufen Sie auch ausländische Banknoten?

Ja, vor allem ältere Noten, Kolonialnoten und Scheine aus Ländern, die nicht mehr existieren. Aktuelle Urlaubsnoten bewerten wir nach Kurs und nehmen sie im Rahmen größerer Bestände mit.

Kann ich alte Schilling-Banknoten noch umtauschen?

Schilling-Banknoten der Serien, die bei der Währungsumstellung 2002 gültig waren, tauscht die Oesterreichische Nationalbank weiterhin um. Ältere Serien haben teils keinen Umtauschwert mehr, aber Sammlerwert. Wir sagen Ihnen, welche Scheine über dem Umtauschwert liegen.

Sind meine alten Kronen-Scheine etwas wert?

Das hängt von Ausgabe und Erhaltung ab. Viele Kronennoten, vor allem Inflationsnoten, sind häufig und einzeln wenig wert. Seltene Ausgaben, hohe Werte und kassenfrische Scheine sind gesucht.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.