Bancozettel und Einlösungsscheine
Das erste österreichische Papiergeld ab 1762 und die Ersatzscheine nach dem Staatsbankrott von 1811.
Um die Kriege gegen Preußen zu finanzieren, ließ Maria Theresia 1762 durch die Wiener Stadtbank die ersten Bancozettel ausgeben. In den Napoleonischen Kriegen wurden sie in immer größeren Mengen gedruckt und verloren rasch an Wert. Mit dem Finanzpatent von 1811 erklärte der Staat den Bankrott, die Bancozettel wurden im Verhältnis fünf zu eins gegen Einlösungsscheine getauscht, 1813 kamen Antizipationsscheine hinzu. Diese frühen Scheine sind einseitig gedruckt, haben Wasserzeichen und handschriftliche oder gedruckte Unterschriften der Bankbeamten.
Bancozettel, Einlösungs- und Antizipationsscheine sind die Klassiker des österreichischen Papiergelds. Den Ausschlag geben Ausgabejahr, Nennwert, Erhaltung und Echtheit. Frühe Ausgaben und hohe Werte sind selten, die Ausgaben von 1800 und 1806 häufiger. Weil die Scheine schon zur Zeit ihres Umlaufs gefälscht wurden, gibt es zeitgenössische Fälschungen, die selbst Sammlerwert haben. Wir prüfen Papier, Wasserzeichen und Druck. Löcher, Einrisse und Flecken sind bei diesem Alter üblich und werden berücksichtigt.
Woran man es erkennt
- Bancozettel ab 1762
- Finanzpatent von 1811
- Einlösungsscheine und Antizipationsscheine
- Wasserzeichen und Unterschriften
- Zeitgenössische Fälschungen
Bancozettel und Einlösungsscheine verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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