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Banknoten & Papiergeld im 20. Bezirk, 1200 Wien

Alte Banknoten und Sparbücher verkaufen in der Brigittenau

Nordwestbahnhof, Handelskai und große Gemeindebauten: In Brigittenauer Haushalten liegen Schilling, Kronen, Sparbücher und Papiere von Bahn und Schifffahrt.

Friedrich-Engels-Platz-Hof, Winarskyhof und Otto-Haas-Hof, Gründerzeithäuser um Wallensteinplatz und Hannovermarkt, Neubauten am Donauufer: Viele Gemeindewohnungen bewohnen dieselben Familien seit Jahrzehnten. In Kredenzen und Kästen liegen Sparbücher, Schillingnoten der Nachkriegszeit, Kronen der Großeltern und Lohnsackerl; Kellerabteile in den großen Höfen bewahren Koffer, in denen Belege zwischen Spielzeug und Haushaltsgeräten stecken. In Altmieterwohnungen stehen oft noch die Kredenzen der Erstausstattung, samt ihrem Inhalt.

Die Österreichische Nordwestbahn, deren Bahnhof 1872/73 im Bezirk eröffnete, war eine private Aktiengesellschaft; ihre Aktien und Obligationen sind heute Sammlerstücke. Am Handelskai lagen Häfen und Lagerhäuser, und die Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft, 1829 gegründet, gab ebenfalls Aktien aus. Viele Brigittenauer arbeiteten dort oder bei der Bahn. Bis 1955 unterstand die Brigittenau der sowjetischen Besatzungsmacht. Anton Karas, der Zitherspieler des „Dritten Mannes“, kam 1906 hier zur Welt.

Aktien von Bahn- und Schifffahrtsgesellschaften bewerten wir nach Ausgabe, Gestaltung und Zustand. Sparbücher mit möglichem Restguthaben bitte zuerst bei der Bank prüfen lassen. In den großen Höfen genügt uns die Stiegennummer. Banknoten aus Kellerkoffern dürfen staubig sein – bitte nicht abwischen. Für die Ersteinschätzung reichen Bilder per WhatsApp; kostenlos ist auch der Besuch vor Ort.

Was in Brigittenau häufig auftaucht

  • Aktien der Nordwestbahn und der DDSG – Nordwestbahnhof und Handelskai im Bezirk.
  • Sparbücher, Lohnsackerl und Schillingnoten – Gemeindebauwohnungen mit jahrzehntelanger Wohndauer.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 20. Bezirk.

Künstler

1

Manufakturen & Marken

3

Epochen & Stile

7

Fragen zu Banknoten & Papiergeld

Was ist Notgeld?

Notgeld wurde in Zeiten von Münzmangel und Inflation von Gemeinden, Firmen und Vereinen ausgegeben. In Österreich erschienen zwischen 1918 und 1921 Tausende Notgeldscheine, viele mit Ortsansichten, die schon damals gesammelt wurden.

Kaufen Sie historische Aktien?

Ja. Aktien, Anleihen und Kuxe österreichischer und internationaler Unternehmen, vor allem aus der Zeit vor 1945 und mit schöner Gestaltung, sind ein eigenes Sammelgebiet. Sie haben keinen Börsenwert mehr, sondern Sammlerwert.

Wie viele Banknoten lohnen eine Besichtigung?

Schon eine kleine Sammlung mit Noten der Monarchie lohnt den Termin. Senden Sie uns vorab Fotos, dann sagen wir Ihnen, ob sich eine Besichtigung lohnt.

Kaufen Sie auch ausländische Banknoten?

Ja, vor allem ältere Noten, Kolonialnoten und Scheine aus Ländern, die nicht mehr existieren. Aktuelle Urlaubsnoten bewerten wir nach Kurs und nehmen sie im Rahmen größerer Bestände mit.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.