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Antiquitäten Wien

Taschenuhren im 1. Bezirk, 1010 Wien

Taschenuhren verkaufen in der Inneren Stadt: Graben bis Schulhof

Juweliere am Graben und am Kohlmarkt verkauften seit dem 19. Jahrhundert Taschenuhren im eigenen Etui; das Uhrenmuseum am Schulhof hilft beim Bestimmen.

In den Beletagen der Ringstraßenzone und in Wohnungen, die Familien unter alten Mietverträgen seit Jahrzehnten nutzen, liegen Taschenuhren selten offen. Man findet sie in Schreibtischladen, Sekretären und Tresoren, oft noch im Originaletui eines Juweliers vom Graben, vom Kohlmarkt oder vom Neuen Markt. Typisch sind goldene Savonnetten mit Monogramm, Repetitionsuhren, flache Lépine-Uhren aus der Zeit um 1910 und Damentaschenuhren mit Emaille. Aus Kanzleien und Ordinationen der Innenstadt kommen silberne Gebrauchsuhren und Chronographen.

Hunderte Taschenuhren aus mehreren Jahrhunderten besitzt das Uhrenmuseum Wien am Schulhof, darunter die Sammlung Marie von Ebner-Eschenbachs; dort lassen sich Werkformen und Gehäuse vergleichen. Die Kunstkammer des Kunsthistorischen Museums zeigt Uhren und Automaten der Renaissance, am Hohen Markt läuft seit 1914 die Ankeruhr nach dem Entwurf von Franz von Matsch. Wiener Händler ließen Schweizer Werke häufig mit ihrem eigenen Namen auf Zifferblatt oder Staubdeckel signieren, was bei der Zuordnung eines Stücks zum Geschäft hilft.

Liegt die Uhr in einem Kanzleitresor, kommen wir zur Besichtigung in die Kanzlei. Öffnen Sie den Rückdeckel nicht mit dem Messer; Fotos von Zifferblatt, Innendeckel und Punzen genügen für die Ersteinschätzung. Bei Patek Philippe oder A. Lange & Söhne lohnt ein Archivauszug des Herstellers, den wir gemeinsam mit Ihnen anfordern. Läuft eine Verlassenschaft noch, stimmen wir den Verkauf mit dem Gerichtskommissär ab.

Was in Innere Stadt häufig auftaucht

  • Goldene Savonnetten und Repetitionen im Juwelieretui – Juweliere an Graben, Kohlmarkt und Neuem Markt
  • Taschenuhren mit Wiener Händlersignatur – Schweizer Werke, verkauft in der Innenstadt
  • Damentaschenuhren und Anhängeuhren mit Emaille – großbürgerliche Haushalte der Ringstraßenzeit

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 1. Bezirk.

Manufakturen & Marken

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Epochen & Stile

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Materialien, Techniken & Punzen

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Fragen zu Taschenuhren

Wie wird eine Taschenuhrsammlung bewertet?

Wir erfassen jede Uhr mit Hersteller, Werknummer, Gehäusematerial und Zustand. Danach erhalten Sie ein Angebot je Stück oder für die Sammlung als Ganzes.

Kaufen Sie Taschenuhren, die nicht mehr gehen?

Ja. Viele Taschenuhren stehen, weil das Öl verharzt ist, nicht weil Teile fehlen. Wir öffnen die Uhr, prüfen das Werk und bewerten sie in ihrem aktuellen Zustand.

Woran erkenne ich, ob das Gehäuse aus Gold ist?

Goldgehäuse tragen innen im Deckel eine Punze wie 14 K, 0,585, 18 K oder 0,750 und oft ein Amtszeichen. Doublé-Gehäuse sind mit „Doublé“ oder einer Angabe in Jahren wie „10 Ans“ gestempelt; dann hat das Gehäuse keinen Goldwert.

Lohnt sich eine Reparatur vor dem Verkauf?

In den meisten Fällen nicht. Eine Revision durch einen Uhrmacher kostet oft mehr, als sie an Wert bringt, und unsachgemäße Eingriffe können Originalteile beschädigen. Wir kaufen die Uhr so, wie sie ist.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.