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Grammophone, Radios, Kameras & Technik im 1. Bezirk, 1010 Wien

Innere Stadt: Grammophone, Kameras und Bürotechnik verkaufen

Schreibmaschinen aus Kanzleien, Musiktruhen aus Beletage-Wohnungen und Kameras von Reisen: Im 1. Bezirk sammelt sich Technik aus Büro und Salon.

Kanzleien, Ordinationen und Firmenbüros im Schottenviertel, am Stubenring und rund um den Hohen Markt haben über Jahrzehnte Bürotechnik angesammelt: mechanische und elektrische Schreibmaschinen, Diktiergeräte, Rechenmaschinen, Telefonanlagen. Wird ein Büro verkleinert, landet vieles im Abstellraum. In Beletage-Wohnungen an der Ringstraße stehen dagegen Musiktruhen, Radio-Phono-Kombinationen und Grammophone, daneben Schellackplatten mit Aufnahmen aus Staatsoper und Musikverein. Leica-, Contax- und Rolleiflex-Kameras aus Reisejahren liegen oft im Schreibtisch.

Heinrich Kühn stellte 1902 mit dem Wiener Kleeblatt in der Secession aus, als Kunstfotografie mit Plattenkameras und Gummidruck Ansehen gewann. Das Hochhaus Herrengasse von Siegfried Theiss und Hans Jaksch (1931/32) entstand in den Jahren, in denen Röhrenradios ihre stromlinienförmigen Gehäuse bekamen. Erich Boltensterns Ringturm (1953–1955) und die Einrichtung des Café Prückel stehen für die Nachkriegsmoderne, Hans Holleins Kerzengeschäft Retti am Kohlmarkt (1965) für das Space-Age-Design jener Jahre.

Stecken Sie Röhrengeräte nach Jahrzehnten nicht einfach an, alte Kondensatoren können dabei Schaden nehmen. Fotografieren Sie Typenschild, Rückwand und, falls vorhanden, Originalkarton und Bedienungsanleitung. Musiktruhen sind sperrig; im Barockhaus mit enger Wendeltreppe messen wir Türen und Podeste vorab. Für Büroauflösungen vereinbaren wir einen Termin außerhalb der Geschäftszeiten, damit Schreibmaschinen und Diktiergeräte gesammelt durchgesehen werden können.

Was in Innere Stadt häufig auftaucht

  • Schreibmaschinen, Diktiergeräte und Rechenmaschinen – Kanzleien, Ordinationen und Büros im Schottenviertel und am Stubenring.
  • Musiktruhen, Grammophone und Schellackplatten mit Opern- und Konzertaufnahmen – Beletage-Wohnungen nahe Staatsoper und Musikverein.
  • Leica-, Contax- und Rolleiflex-Kameras – Reiseausrüstung großbürgerlicher Haushalte.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 1. Bezirk.

Künstler

5

Manufakturen & Marken

23

Epochen & Stile

6

Materialien, Techniken & Punzen

8

Fragen zu Grammophone, Radios, Kameras & Technik

Kaufen Sie HiFi-Anlagen aus den 1970er-Jahren?

Ja, insbesondere Verstärker, Plattenspieler, Tonbandgeräte und Lautsprecher bekannter Hersteller in gutem Zustand. Anleitungen, Originalkartons und Fernbedienungen erhöhen das Interesse. Massenware aus Kompaktanlagen hat meist geringen Wert.

Was ist mit alten Fernsehern und Computern?

Frühe Fernsehgeräte der 1950er-Jahre, Designmodelle der Space-Age-Zeit und frühe Heimcomputer und Spielkonsolen in gutem Zustand sind gefragt. Gewöhnliche Röhrenfernseher späterer Jahrzehnte haben dagegen keinen Sammlerwert.

Wie fotografiere ich eine Kamera für die Einschätzung?

Von vorn mit Objektiv, von oben mit Seriennummer und Bedienelementen, dazu die Gravur am Objektivring und die Rückseite geöffnet. Taschen, Deckel und Zubehör bitte mitfotografieren.

Holen Sie schwere Geräte wie Musiktruhen ab?

Ja, Musiktruhen, Jukeboxen und große Röhrenverstärker holen wir auf Wunsch ab. Den Transport organisieren wir bei der Besichtigung.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.