Banknoten & Papiergeld im 6. Bezirk, 1060 Wien
Banknoten und Geschäftspapiere verkaufen in Mariahilf
Werkstätten in Gumpendorf, Geschäftshäuser an der Mariahilfer Straße, Salons an der Wienzeile: Papiergeld, Geschäftsbücher und Wertpapiere liegen in Mariahilfer Nachlässen oft nebeneinander.
Großbürgerliche Straßenwohnungen an Wienzeile und Mariahilfer Straße, niedrige Biedermeierhäuser in Gumpendorf und am Magdalenengrund, ehemalige Gewerbehöfe mit Werkstätten: Mariahilf war über zwei Jahrhunderte Gewerbe- und Geschäftsbezirk. In Nachlässen finden sich neben Kronen und Schilling deshalb Kassabücher, Rechnungen, Wechsel, Lose und Anteilscheine, in den bürgerlichen Wohnungen zudem Gulden-Noten und Sparbücher der Großeltern. Werkstatthöfe, die zu Wohnungen umgebaut wurden, geben bei Räumungen gelegentlich ganze Geschäftsarchive frei.
Im Manufakturgebiet Gumpendorf arbeiteten im 18. und 19. Jahrhundert Seidenweber und Färber, Drechsler und Tischler; sie erlebten Bancozettel, Gulden und Kronen. Otto Wagners Majolikahaus von 1898/99 entstand wenige Jahre nach der Einführung der Kronenwährung 1892; ab 1900 gab die Oesterreichisch-ungarische Bank die ersten Kronen-Noten aus. In der Besatzungszeit unterstand Mariahilf den Franzosen. Die Mariahilfer Straße wurde als Weg nach Schönbrunn zur Geschäftsstraße der Vorstädte.
Geschäftspapiere aus Werkstattnachlässen nehmen wir als Konvolut an, Sie müssen vorher nicht sortieren; Sammlerwert haben mitunter gerade die unscheinbaren Belege. Banknoten bitte flach lassen und nicht reinigen. Für die Begegnungszone auf der Mariahilfer Straße klären wir Zufahrt und Ladezeit vorher. Die Ersteinschätzung erfolgt anhand von Fotos, die Besichtigung bei Ihnen kostet nichts.
Was in Mariahilf häufig auftaucht
- Wechsel, Kassabücher und Geschäftspapiere – Werkstätten und Manufakturen in Gumpendorf.
- Gulden-Noten und Sparbücher – großbürgerliche Wohnungen an Wienzeile und Mariahilfer Straße.
- Kronen-Noten ab 1900 – Haushalte der Jahrhundertwende an der Linken Wienzeile.
Mit Bezug zu Mariahilf
Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 6. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.
Objektgruppen
- Bancozettel und Einlösungsscheine
- Gulden-Banknoten der Nationalbank
- Staatsnoten und Kassenscheine
- Kronen-Banknoten der Monarchie
- Abgestempelte Noten von 1919 und 1920
- Inflationsnoten der Ersten Republik
- Schilling-Banknoten der Ersten Republik
- Alliierter Militärschilling und Noten von 1945 bis 1947
- Schilling-Banknoten der Zweiten Republik
- Notgeld der Gemeinden 1918 bis 1921
- Lagergeld der Kriegsgefangenenlager
- Deutsches Notgeld und Inflationsgeld
- Banknoten der Nachfolgestaaten
- Auslandsbanknoten und Kolonialnoten
- Musternoten, Specimen und Fehldrucke
- Historische Aktien und Anleihen
- Lose und Prämienanleihen
- Alte Sparbücher und Bankbelege
- Banknotensammlungen in Alben
Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien
Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 6. Bezirk.
Künstler
1
- Moritz Michael Daffinger1790–1849
Manufakturen & Marken
3
- Oesterreichische Banknoten- und SicherheitsdruckDruckerei der Nationalbank, als GmbH seit 1998
- Oesterreichische Nationalbankseit 1816
- Österreichische Staatsdruckereiseit 1804
Epochen & Stile
7
- Spätbarockum 1730–1770
- Biedermeier1815–1848
- Vormärzum 1830–1848
- Historismusum 1840–1914
- Jugendstilum 1895–1914
- Art découm 1920–1940
- Nachkriegsmoderneum 1945–1970
Fragen zu Banknoten & Papiergeld
Kann ich alte Schilling-Banknoten noch umtauschen?
Schilling-Banknoten der Serien, die bei der Währungsumstellung 2002 gültig waren, tauscht die Oesterreichische Nationalbank weiterhin um. Ältere Serien haben teils keinen Umtauschwert mehr, aber Sammlerwert. Wir sagen Ihnen, welche Scheine über dem Umtauschwert liegen.
Sind meine alten Kronen-Scheine etwas wert?
Das hängt von Ausgabe und Erhaltung ab. Viele Kronennoten, vor allem Inflationsnoten, sind häufig und einzeln wenig wert. Seltene Ausgaben, hohe Werte und kassenfrische Scheine sind gesucht.
Soll ich zerknitterte Scheine glätten?
Nein. Glätten, Bügeln und Waschen verändern das Papier und mindern den Wert. Lassen Sie Banknoten so, wie sie sind, am besten in einer Hülle.
Was ist Notgeld?
Notgeld wurde in Zeiten von Münzmangel und Inflation von Gemeinden, Firmen und Vereinen ausgegeben. In Österreich erschienen zwischen 1918 und 1921 Tausende Notgeldscheine, viele mit Ortsansichten, die schon damals gesammelt wurden.
Banknoten & Papiergeld in den Nachbarbezirken
Weitere Sparten in Mariahilf
- Alte Meister
- Gemälde des 19. Jahrhunderts
- Klassische Moderne
- Zeitgenössische Kunst
- Gemälde & Ölbilder
- Grafik, Zeichnungen & Aquarelle
- Fotografie
- Skulpturen & Plastiken
- Wiener Bronzen
- Jugendstil & Wiener Werkstätte
- Design des 20. Jahrhunderts
- Antike Möbel
- Glas & Kristall
- Porzellan
- Keramik, Majolika & Fayence
- Silber & Tafelsilber
- Gold & Altgold
- Schmuck & Juwelen
- Armbanduhren
- Taschenuhren
- Pendel-, Stand- & Tischuhren
- Teppiche
- Textilien, Stickerei & Spitze
- Lampen, Luster & Leuchter
- Bücher & Antiquariat
- Autographen, Handschriften & Dokumente
- Ansichtskarten & Ephemera
- Münzen & Medaillen
- Briefmarken
- Militaria, Orden & Uniformen
- Historische Blankwaffen & Rüstungen
- Spielzeug, Puppen & Modellbahnen
- Asiatika
- Ikonen & sakrale Kunst
- Volkskunst & Krippen
- Tribal Art & außereuropäische Kunst
- Wissenschaftliche Instrumente & Globen
- Musikinstrumente
- Grammophone, Radios, Kameras & Technik
- Zinn, Kupfer, Messing & Eisenkunst
- Dosen, Miniaturen & Objets de vertu
- Schreibgeräte, Feuerzeuge & Raucherbedarf
- Vintage-Mode, Handtaschen & Accessoires
- Klassische Fahrzeuge
- Altwaren & Hausrat mit Sammlerwert
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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