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Banknoten & Papiergeld im 3. Bezirk, 1030 Wien

Banknoten und Auslandsgeld verkaufen in der Landstraße

Vom Botschaftsviertel am Rennweg bis zum Arsenal: Diplomaten-, Beamten- und Offiziershaushalte hinterlassen Papiergeld aus Österreich und aus aller Welt.

Im Botschaftsviertel und im Fasanviertel werden immer wieder Haushalte aufgelöst, die jahrelang auf Auslandsposten lebten. Zurück bleiben Banknoten aus vielen Ländern, Kolonialnoten, Scheine von Staaten, die es nicht mehr gibt, manchmal ganze Mappen. Erdberg, das Weißgerberviertel und der Rabenhof stehen für Wiener Haushalte mit Kronen, Schilling und Sparbüchern. In den Biedermeierhäusern an der Ungargasse finden sich gelegentlich ältere Stücke: Gulden-Noten der Nationalbank oder Einlösungsscheine aus der Zeit nach 1811.

Das Hauptmünzamt am Heumarkt prägt Münzen; mit Papiergeld verbindet den Bezirk eher das Arsenal. Der Kasernen- und Rüstungskomplex, nach der Revolution von 1848 errichtet, und das Heeresgeschichtliche Museum erklären, warum Offiziers- und Beamtenfamilien Kriegsanleihen des Ersten Weltkriegs, Besatzungsnoten und Militärgeld aufbewahrten. 1945–1955 lag ein Teil des Bezirks in der britischen Zone; der alliierte Militärschilling galt in allen Sektoren. Am Rennweg arbeitete die Staatsdruckerei, die Briefmarken und amtliche Drucksachen herstellte.

Auslandsnoten bestimmen wir nach Land, Ausgabe und Erhaltung; manche exotischen Scheine sind gefragt, andere kaum. Kriegsanleihen und Lose zeigen Sie uns vollständig, mit Zinsscheinen, falls vorhanden. Steht der Übergabetermin einer Diplomatenwohnung fest, sehen wir uns die Bestände vorher an. Scheine bitte nicht glätten und nicht in Folie kleben; Aufnahmen von Vorder- und Rückseite genügen für den ersten Schritt.

Was in Landstraße häufig auftaucht

  • Auslands- und Kolonialnoten – Haushalte aus dem Botschaftsviertel am Rennweg.
  • Kriegsanleihen und Militärgeld – Offiziers- und Beamtenfamilien im Umfeld des Arsenals.
  • Gulden-Noten und Einlösungsscheine – Biedermeierhäuser in der Ungargasse.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 3. Bezirk.

Künstler

1

Manufakturen & Marken

3

Epochen & Stile

7

Fragen zu Banknoten & Papiergeld

Wie viele Banknoten lohnen eine Besichtigung?

Schon eine kleine Sammlung mit Noten der Monarchie lohnt den Termin. Senden Sie uns vorab Fotos, dann sagen wir Ihnen, ob sich eine Besichtigung lohnt.

Kaufen Sie auch ausländische Banknoten?

Ja, vor allem ältere Noten, Kolonialnoten und Scheine aus Ländern, die nicht mehr existieren. Aktuelle Urlaubsnoten bewerten wir nach Kurs und nehmen sie im Rahmen größerer Bestände mit.

Kann ich alte Schilling-Banknoten noch umtauschen?

Schilling-Banknoten der Serien, die bei der Währungsumstellung 2002 gültig waren, tauscht die Oesterreichische Nationalbank weiterhin um. Ältere Serien haben teils keinen Umtauschwert mehr, aber Sammlerwert. Wir sagen Ihnen, welche Scheine über dem Umtauschwert liegen.

Sind meine alten Kronen-Scheine etwas wert?

Das hängt von Ausgabe und Erhaltung ab. Viele Kronennoten, vor allem Inflationsnoten, sind häufig und einzeln wenig wert. Seltene Ausgaben, hohe Werte und kassenfrische Scheine sind gesucht.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.