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Banknoten & Papiergeld im 19. Bezirk, 1190 Wien

Banknoten verkaufen in Döbling – Heiligenstadt, Grinzing, Hohe Warte

Beethoven wohnte 1802 in Heiligenstadt; das Finanzpatent von 1811 entwertete seine in Bancozetteln vereinbarte Rente – Papiergeld dieser Zeit wird heute gesammelt.

Villenlagen von der Hohen Warte bis zum Cobenzl, in Grinzing und Nussdorf Winzerhöfe, in Ober- und Unterdöbling Gründerzeitwohnungen, in Heiligenstadt der Karl-Marx-Hof: Döbling verbindet Vermögen und Arbeiterwohnbau. In Villen, oft seit Generationen in Familienbesitz, liegen Wertpapiere, Lose und Gulden-Noten, in Gemeindebauwohnungen Schilling, Sparbücher und Inflationsscheine. Winzerfamilien bewahren mitunter Kassabücher und Belege aus dem Heurigengeschäft, zwischen denen Kronen und Schilling stecken.

Heiligenstadt (1802) und Oberdöbling (1803) waren Wohnorte Beethovens. 1809 sicherten ihm Erzherzog Rudolf und die Fürsten Lobkowitz und Kinsky eine Jahresrente zu, vereinbart in Bancozetteln; das Finanzpatent von 1811 setzte deren Wert auf ein Fünftel herab. Josephine von Wertheimsteins Salon lag in der Villa, die heute das Bezirksmuseum beherbergt; ihr Mann Leopold arbeitete als Bankier im Umfeld des Hauses Rothschild. Im Februar 1934 wurde am Karl-Marx-Hof gekämpft. Bis 1955 gehörte Döbling zum amerikanischen Sektor.

Bancozettel und Einlösungsscheine sind selten und oft stark gebraucht; auch beschädigte Stücke sehen wir uns an. Gehörte ein Depot einer Familie, die ab 1938 aus ihrer Villa vertrieben wurde, prüfen wir zuerst die Herkunft. Für Hanglagen am Cobenzl planen wir die Zufahrt vorab. Ein paar Handyfotos zeigen uns, was Sie haben; danach kommen wir kostenlos vorbei.

Was in Döbling häufig auftaucht

  • Bancozettel und Einlösungsscheine – Papiergeld der Beethovenzeit; Erinnerungsorte in Heiligenstadt und Oberdöbling.
  • Wertpapiere, Lose und Gulden-Noten – Villen in Familienbesitz auf Hoher Warte und Cobenzl.
  • Schilling, Sparbücher und Inflationsscheine – Gemeindebauwohnungen in Heiligenstadt.

Mit Bezug zu Döbling

Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 19. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 19. Bezirk.

Künstler

1

Manufakturen & Marken

3

Epochen & Stile

7

Fragen zu Banknoten & Papiergeld

Kaufen Sie auch ausländische Banknoten?

Ja, vor allem ältere Noten, Kolonialnoten und Scheine aus Ländern, die nicht mehr existieren. Aktuelle Urlaubsnoten bewerten wir nach Kurs und nehmen sie im Rahmen größerer Bestände mit.

Kann ich alte Schilling-Banknoten noch umtauschen?

Schilling-Banknoten der Serien, die bei der Währungsumstellung 2002 gültig waren, tauscht die Oesterreichische Nationalbank weiterhin um. Ältere Serien haben teils keinen Umtauschwert mehr, aber Sammlerwert. Wir sagen Ihnen, welche Scheine über dem Umtauschwert liegen.

Sind meine alten Kronen-Scheine etwas wert?

Das hängt von Ausgabe und Erhaltung ab. Viele Kronennoten, vor allem Inflationsnoten, sind häufig und einzeln wenig wert. Seltene Ausgaben, hohe Werte und kassenfrische Scheine sind gesucht.

Soll ich zerknitterte Scheine glätten?

Nein. Glätten, Bügeln und Waschen verändern das Papier und mindern den Wert. Lassen Sie Banknoten so, wie sie sind, am besten in einer Hülle.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.