Briefmarken im 1. Bezirk, 1010 Wien
Briefmarken verkaufen in der Inneren Stadt – Kanzleipost und Klassik
Kanzleien, Bankhäuser und Ringstraßenfamilien bewahrten Briefe seit 1850 auf. In der Inneren Stadt liegen klassische Marken oft noch auf den Umschlägen, für die sie geklebt wurden.
Alte Mietverträge halten manche Familie seit Jahrzehnten in derselben Innenstadtwohnung, und manches Büro war einst Kanzlei oder Bankhaus; beides gibt besondere Bestände frei. Gefunden werden Geschäftsbriefe mit der ersten Ausgabe von 1850, Rohrpostkarten aus der Zeit, als pneumatische Röhren das Zentrum verbanden, Urkunden mit Stempelmarken und Familienalben, in denen ein Großvater um 1900 die Monarchie Marke für Marke sammelte. In Bibliothekskästen stecken Einsteckbücher zwischen Lederbänden.
Koloman Moser, der den Fries der Kranzträgerinnen an der Secession entwarf, schuf 1908 auch die Regierungsjubiläumsausgabe zu sechzig Jahren Herrschaft Franz Josephs; ihre hohen Kronenwerte zeigen Schönbrunn und die Hofburg. Theophil Hansens Parlament erscheint auf Kronenwerten von Deutschösterreich. Georg Coch gründete 1883 die Postsparkasse, deren Haus Otto Wagner 1904–1906 am heutigen Georg-Coch-Platz baute. Die Betreiberin dieser Seite gehört dem Landesgremium Kunst-, Antiquitäten- und Briefmarkenhandel der Wiener Wirtschaftskammer an.
Briefe aus Kanzleien bitte nicht auseinandernehmen: Marke, Stempel und Adresse gehören zusammen, und gerade Stempelmarken auf Urkunden verlieren abgelöst ihren Zusammenhang. Fotografieren Sie für den Anfang einige Albumseiten und die auffälligsten Umschläge. In der Fußgängerzone kommen wir zu Fuß, schwere Alben tragen wir. Bestimmt wird nach dem Austria-Netto-Katalog; Sie erhalten ein Angebot je Los oder für die gesamte Sammlung.
Was in Innere Stadt häufig auftaucht
- Geschäftsbriefe mit Marken der ersten Ausgabe 1850 – Kanzlei- und Bankkorrespondenz der Innenstadt.
- Rohrpostkarten und Rohrpostbriefe – pneumatische Post, die das Zentrum ab 1875 verband.
- Stempelmarken auf Urkunden und Eingaben – Kanzleien, Notariate und Behörden im Bezirk.
- Regierungsjubiläumsausgabe 1908 nach Koloman Moser – Sammlungen alter Ringstraßenfamilien.
Mit Bezug zu Innere Stadt
Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 1. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.
Koloman Moser
Fries der Kranzträgerinnen am Secessionsgebäude.
Historismus
MAK am Stubenring, 1863 als Museum für Kunst und Industrie gegründet; Parlament von Theophil Hansen.
Jugendstil
Postsparkasse von Otto Wagner, Ankerhaus am Graben, Zacherlhaus von Jože Plečnik.
Geometrischer Jugendstil
Postsparkasse von Otto Wagner mit Aluminiumdetails; MAK mit Möbeln und Metallarbeiten.
Art déco
Hochhaus Herrengasse von Siegfried Theiss und Hans Jaksch (1931/32).
Nachkriegsmoderne
Ringturm am Schottenring von Erich Boltenstern (1953–1955).
Objektgruppen
- Erste Ausgabe Österreich 1850
- Zeitungsmarken mit Merkurkopf
- Markenausgaben der Monarchie 1858 bis 1916
- Regierungsjubiläumsausgabe 1908
- Marken von Bosnien und der Herzegowina
- Lombardei-Venetien und Österreichische Post in der Levante
- Feldpostmarken und Besetzungsausgaben 1914 bis 1918
- Deutschösterreich und Erste Republik
- WIPA 1933
- Zweite Republik ab 1945
- Künstlermarken der Reihe Moderne Kunst
- Ganzsachen und Rohrpost
- Vorphilatelistische Briefe
- Stempel, Bahnpost und Schiffspost
- Flug- und Zeppelinpost
- Stempelmarken und Fiskalmarken
- Abarten, Probedrucke und Plattenfehler
- Motivsammlungen
- Europa und Übersee
- Sammlungen in Alben und Einsteckbüchern
Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien
Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 1. Bezirk.
Künstler
4
- Koloman Moser1868–1918
- Friedensreich Hundertwasser1928–2000
- Karl Korabgeb. 1937
- Gottfried Kumpf1930–2022
Manufakturen & Marken
1
- Österreichische Staatsdruckereiseit 1804
Epochen & Stile
6
- Historismusum 1840–1914
- Jugendstilum 1895–1914
- Geometrischer Jugendstilum 1900–1915
- Art découm 1920–1940
- Nachkriegsmoderneum 1945–1970
- Phantastischer Realismusum 1946–1980
Fragen zu Briefmarken
Wie sollte ich eine Sammlung bis zur Besichtigung aufbewahren?
Trocken, kühl und flach liegend, nicht im feuchten Keller oder auf einem heißen Dachboden. Alben nicht aufeinanderpressen, lose Marken nicht in Plastikbeutel stecken.
Kaufen Sie Sammlungen aus anderen Ländern?
Ja. Deutschland, Schweiz, Liechtenstein, Vatikan, die Nachfolgestaaten der Monarchie und Übersee werden ebenso gesammelt. Wir bewerten jedes Gebiet nach seinem eigenen Markt.
Ist meine Briefmarkensammlung etwas wert?
Das hängt vom Inhalt ab. Viele Sammlungen der Nachkriegszeit bestehen aus häufigen Marken mit geringem Wert, einzelne klassische Marken, seltene Stempel und Briefe können aber erheblich sein. Wir sichten die Sammlung vollständig, bevor wir bewerten.
Soll ich Marken von Briefen ablösen?
Nein. Briefe und Karten können mehr wert sein als die abgelösten Marken, weil Stempel, Porto und Destination Postgeschichte belegen. Lassen Sie die Belege, wie sie sind.
Briefmarken in den Nachbarbezirken
Weitere Sparten in Innere Stadt
- Alte Meister
- Gemälde des 19. Jahrhunderts
- Klassische Moderne
- Zeitgenössische Kunst
- Gemälde & Ölbilder
- Grafik, Zeichnungen & Aquarelle
- Fotografie
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Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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