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Banknoten & Papiergeld im 15. Bezirk, 1150 Wien

Alte Banknoten verkaufen in Rudolfsheim-Fünfhaus

Vom Westbahnhof fuhren Generationen in die Welt – zurück kamen Auslandsnoten, die heute neben Kronen und Schilling in Altmieterwohnungen liegen.

Kleine Gründerzeitwohnungen in Sechshaus, Reindorf und im Nibelungenviertel, viele saniert, daneben Gemeindebauten: Wer hier seit Jahrzehnten wohnt, hat auf engem Raum aufbewahrt. Schillingnoten im Kuvert, Sparbücher in der Kredenz, Kronen und Inflationsscheine in einer Blechdose, Reisegeld aus Italien, Jugoslawien oder Deutschland in der Reisetasche. Kellerabteile enthalten Koffer aus mehreren Generationen, in denen Papiere zwischen Geschirr und Christbaumschmuck stecken, oft unbemerkt seit dem letzten Umzug.

Die Westbahn nach Linz, 1858 eröffnet, machte den Bezirk zum Abfahrts- und Ankunftsort für Reisende nach Westen; Aktien der Kaiserin Elisabeth-Bahn erinnern an ihre Finanzierung. Kronprinz Rudolf gab Rudolfsheim den Namen; Banknoten aus seiner Lebenszeit lauten auf Gulden, Kronen-Noten kamen erst ab 1900. Während der Besatzung zählte der Bezirk zum französischen Sektor; der alliierte Militärschilling lief in allen Zonen um. Den kriegsbeschädigten Westbahnhof errichtete man 1949–1952 neu.

Auslandsnoten aus Reisen bestimmen wir nach Land und Ausgabe; viele wurden in großer Zahl gedruckt, einzelne Ausgaben sind aber gesucht. Banknoten aus Blechdosen und Kuverts bitte nicht glätten. Ist die Verlassenschaft noch offen, stimmen wir den Termin mit den Erben ab. Für die Ersteinschätzung genügen Fotos beider Seiten, für ganze Konvolute ein Überblicksbild.

Was in Rudolfsheim-Fünfhaus häufig auftaucht

  • Auslandsnoten aus Reisen – Westbahnhof als Abfahrts- und Ankunftsort seit 1858.
  • Kronen, Schilling und Sparbücher – Altmieterhaushalte mit jahrzehntelanger Wohndauer.

Mit Bezug zu Rudolfsheim-Fünfhaus

Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 15. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 15. Bezirk.

Künstler

1

Manufakturen & Marken

3

Epochen & Stile

7

Fragen zu Banknoten & Papiergeld

Kaufen Sie historische Aktien?

Ja. Aktien, Anleihen und Kuxe österreichischer und internationaler Unternehmen, vor allem aus der Zeit vor 1945 und mit schöner Gestaltung, sind ein eigenes Sammelgebiet. Sie haben keinen Börsenwert mehr, sondern Sammlerwert.

Wie viele Banknoten lohnen eine Besichtigung?

Schon eine kleine Sammlung mit Noten der Monarchie lohnt den Termin. Senden Sie uns vorab Fotos, dann sagen wir Ihnen, ob sich eine Besichtigung lohnt.

Kaufen Sie auch ausländische Banknoten?

Ja, vor allem ältere Noten, Kolonialnoten und Scheine aus Ländern, die nicht mehr existieren. Aktuelle Urlaubsnoten bewerten wir nach Kurs und nehmen sie im Rahmen größerer Bestände mit.

Kann ich alte Schilling-Banknoten noch umtauschen?

Schilling-Banknoten der Serien, die bei der Währungsumstellung 2002 gültig waren, tauscht die Oesterreichische Nationalbank weiterhin um. Ältere Serien haben teils keinen Umtauschwert mehr, aber Sammlerwert. Wir sagen Ihnen, welche Scheine über dem Umtauschwert liegen.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.