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Banknoten & Papiergeld im 17. Bezirk, 1170 Wien

Alte Banknoten verkaufen in Hernals – Gründerzeit bis Neuwaldegg

Nach Hernals fuhr 1865 Wiens erste Pferdetramway, am Heuberg bauten Siedler in der Inflationszeit ihre Häuser – Fahrscheine, Notgeld und Schilling liegen hier oft beisammen.

Gründerzeitwohnungen rund um den Elterleinplatz und an der Hauptstraße, Gemeindebauten an den Hauptachsen, Siedlerhäuser am Heuberg und Landhäuser in Dornbach und Neuwaldegg: Der Bezirk hat fast jede Wiener Wohnform. In den Altbauwohnungen liegen Kronen, Schilling und Sparbücher, in Landhäusern Wertpapiere und Lose, in Siedlerhäusern Papiere aus der Gründungszeit der Genossenschaften. Dachböden und Keller mit Kisten voller Briefe, Fotos und Belege gehören oft dazu.

Kriegsheimkehrer und Arbeitslose schlossen sich nach 1918 zu Siedlergenossenschaften zusammen; die Siedlung Heuberg plante Adolf Loos, damals Chefarchitekt des Siedlungsamts. Die Häuser entstanden in Selbsthilfe in Jahren, in denen die Krone verfiel; Genossenschaftsanteile und Inflationsscheine dieser Zeit finden sich in manchen Siedlerhäusern. Zwischen Schottentor und Hernals verkehrte 1865 die erste Pferdetramway der Stadt, heute fährt die Linie 43 die Strecke. In der Besatzungszeit war Hernals amerikanisch.

Inflationsscheine aus der Siedlerzeit und Genossenschaftspapiere sehen wir uns im Zusammenhang an; einzeln wenig wert, zusammen oft aufschlussreich. Banknoten bitte flach und ungereinigt lassen. Alte Fahrscheine der Straßenbahn nehmen wir gemeinsam mit dem Papiergeld auf. Hanghäuser in Neuwaldegg, an der Endstelle der Linie 43, haben oft schmale Zufahrten; nennen Sie uns bei der Anfrage einen Halteplatz.

Was in Hernals häufig auftaucht

  • Inflationsscheine und Genossenschaftspapiere – Siedlungen der 1920er-Jahre am Heuberg.
  • Wertpapiere und Lose – Landhäuser in Dornbach und Neuwaldegg.
  • Fahrscheine und Straßenbahnbelege – erste Pferdetramway 1865 und Linie 43 nach Neuwaldegg.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 17. Bezirk.

Künstler

1

Manufakturen & Marken

3

Epochen & Stile

7

Fragen zu Banknoten & Papiergeld

Soll ich zerknitterte Scheine glätten?

Nein. Glätten, Bügeln und Waschen verändern das Papier und mindern den Wert. Lassen Sie Banknoten so, wie sie sind, am besten in einer Hülle.

Was ist Notgeld?

Notgeld wurde in Zeiten von Münzmangel und Inflation von Gemeinden, Firmen und Vereinen ausgegeben. In Österreich erschienen zwischen 1918 und 1921 Tausende Notgeldscheine, viele mit Ortsansichten, die schon damals gesammelt wurden.

Kaufen Sie historische Aktien?

Ja. Aktien, Anleihen und Kuxe österreichischer und internationaler Unternehmen, vor allem aus der Zeit vor 1945 und mit schöner Gestaltung, sind ein eigenes Sammelgebiet. Sie haben keinen Börsenwert mehr, sondern Sammlerwert.

Wie viele Banknoten lohnen eine Besichtigung?

Schon eine kleine Sammlung mit Noten der Monarchie lohnt den Termin. Senden Sie uns vorab Fotos, dann sagen wir Ihnen, ob sich eine Besichtigung lohnt.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.