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Banknoten & Papiergeld im 9. Bezirk, 1090 Wien

Banknoten verkaufen am Alsergrund – Nationalbank und Geldmuseum

Am Otto-Wagner-Platz sitzt die Oesterreichische Nationalbank, im Bezirk werden Banknoten gedruckt – und die 50-Schilling-Note von 1986 zeigt Freud und das Josephinum.

Gründerzeitwohnungen an Berggasse, Porzellangasse und Währinger Straße, oft zugleich Ordination, bewahren Papiere aus mehreren Generationen: Gulden- und Kronen-Noten, Kriegsanleihen, Schilling der Ersten und Zweiten Republik, Sparbücher und Wertpapiere. In Lichtental, am Himmelpfortgrund und in Michelbeuern sind die Wohnungen kleiner und die Bestände ebenso, Inflationsscheine und Notgeld finden sich aber auch dort. Bis 1938 lebten im Bezirk viele jüdische Familien; nach dem „Anschluss“ wurden sie vertrieben, ihre Wohnungen, Praxen und Sammlungen ausgeraubt.

Das Hauptgebäude der Nationalbank am Otto-Wagner-Platz, von Leopold Bauer zwischen 1913 und 1925 gebaut, beherbergt das Geldmuseum, Referenz für Papiergeld von der Monarchie bis zur Euro-Umstellung. Auch die Banknotendruckerei hat ihren Sitz im Bezirk. Die 50-Schilling-Note von 1986 trägt das Porträt Sigmund Freuds, der in der Berggasse 19 wohnte und ordinierte, auf der Rückseite das Josephinum. Moritz Michael Daffinger, Porträt der 20-Schilling-Note, begann als Maler an der Porzellanmanufaktur in der Rossau.

Schilling-Noten, die bei der Euro-Umstellung 2002 noch gültig waren, tauscht die Nationalbank weiterhin um; Sammler suchen bei ihnen vor allem kassenfrische Stücke und besondere Seriennummern. Ältere Ausgaben bewerten wir nach Ausgabe, Seltenheit und Erhaltung. Bei Papieren aus jüdischem Familienbesitz vor 1938 fragen wir nach dem Weg, den sie seither genommen haben. Ein Foto von jeder Seite reicht für den Anfang, besichtigt wird kostenlos.

Was in Alsergrund häufig auftaucht

  • Banknoten der Monarchie und Schillingzeit – Nationalbank, Geldmuseum und Banknotendruckerei im Bezirk.
  • 50-Schilling-Noten mit Freud und Josephinum – Motive aus dem Bezirk.
  • Kriegsanleihen, Sparbücher und Wertpapiere – Ärzte- und Professorenhaushalte an Berggasse und Währinger Straße.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 9. Bezirk.

Künstler

1

Manufakturen & Marken

3

Epochen & Stile

7

Fragen zu Banknoten & Papiergeld

Was ist Notgeld?

Notgeld wurde in Zeiten von Münzmangel und Inflation von Gemeinden, Firmen und Vereinen ausgegeben. In Österreich erschienen zwischen 1918 und 1921 Tausende Notgeldscheine, viele mit Ortsansichten, die schon damals gesammelt wurden.

Kaufen Sie historische Aktien?

Ja. Aktien, Anleihen und Kuxe österreichischer und internationaler Unternehmen, vor allem aus der Zeit vor 1945 und mit schöner Gestaltung, sind ein eigenes Sammelgebiet. Sie haben keinen Börsenwert mehr, sondern Sammlerwert.

Wie viele Banknoten lohnen eine Besichtigung?

Schon eine kleine Sammlung mit Noten der Monarchie lohnt den Termin. Senden Sie uns vorab Fotos, dann sagen wir Ihnen, ob sich eine Besichtigung lohnt.

Kaufen Sie auch ausländische Banknoten?

Ja, vor allem ältere Noten, Kolonialnoten und Scheine aus Ländern, die nicht mehr existieren. Aktuelle Urlaubsnoten bewerten wir nach Kurs und nehmen sie im Rahmen größerer Bestände mit.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.