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Banknoten & Papiergeld im 21. Bezirk, 1210 Wien

Banknoten, Notgeld und Aktien verkaufen in Floridsdorf

Die Kaiser Ferdinands-Nordbahn machte Floridsdorf ab 1837 zum Industriestandort jenseits der Donau – Aktien, Lohnbelege und Papiergeld erzählen davon.

Gemeindebauten aus allen Jahrzehnten, die Großfeldsiedlung, Reihenhäuser, Winzerhäuser in Strebersdorf und Stammersdorf und Kleingärten an der Alten Donau: In Floridsdorf reicht der Bestand von Arbeiterhaushalten bis zu Weinbauernfamilien. In Gemeindebauwohnungen liegen Sparbücher, Schilling und Lohnsackerl in der Kredenz, in Winzerhäusern Kassabücher, Kronen und Notgeld der Zwischenkriegszeit. Belegschaftspapiere und Jubiläumsurkunden der Lokomotivfabrik und der Lohner-Werke gehören in vielen Familien zum aufbewahrten Bestand.

Ab 1837 fuhr die Kaiser Ferdinands-Nordbahn durch den Ort, später folgte die Donauregulierung, und Floridsdorf wurde Industriestandort. Die Nordbahn, von Salomon Rothschild finanziert, gab Aktien aus, die zu den frühen österreichischen Eisenbahnwertpapieren zählen. Auch die Lokomotivfabrik, 1969 geschlossen, war eine Aktiengesellschaft. Stammersdorf kam erst 1938 zu Wien; niederösterreichisches Gemeindenotgeld von 1920 und 1921 ist deshalb in alten Winzerhäusern ein Thema. In der Besatzungszeit lag Floridsdorf im sowjetischen Teil Wiens.

Eisenbahnaktien prüfen wir nach Gesellschaft, Ausgabe und Zustand, Kupons und Talons zählen mit. Notgeld bewerten wir nach Gemeinde und Serie. Hausverlassenschaften in Stammersdorf mit Presshaus und Keller sichten wir gemeinsam mit Ihnen, Papiere dürfen dabei so bleiben, wie sie liegen. Ein paar Fotos von Vorder- und Rückseite zeigen uns, ob sich die Besichtigung lohnt.

Was in Floridsdorf häufig auftaucht

  • Aktien der Kaiser Ferdinands-Nordbahn und der Lokomotivfabrik – Industriegeschichte des Bezirks.
  • Notgeld niederösterreichischer Gemeinden – Stammersdorf kam erst 1938 zu Wien.
  • Lohnsackerl, Sparbücher und Belegschaftspapiere – Familien der Lokomotivfabrik und der Lohner-Werke.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 21. Bezirk.

Künstler

1

Manufakturen & Marken

3

Epochen & Stile

7

Fragen zu Banknoten & Papiergeld

Sind meine alten Kronen-Scheine etwas wert?

Das hängt von Ausgabe und Erhaltung ab. Viele Kronennoten, vor allem Inflationsnoten, sind häufig und einzeln wenig wert. Seltene Ausgaben, hohe Werte und kassenfrische Scheine sind gesucht.

Soll ich zerknitterte Scheine glätten?

Nein. Glätten, Bügeln und Waschen verändern das Papier und mindern den Wert. Lassen Sie Banknoten so, wie sie sind, am besten in einer Hülle.

Was ist Notgeld?

Notgeld wurde in Zeiten von Münzmangel und Inflation von Gemeinden, Firmen und Vereinen ausgegeben. In Österreich erschienen zwischen 1918 und 1921 Tausende Notgeldscheine, viele mit Ortsansichten, die schon damals gesammelt wurden.

Kaufen Sie historische Aktien?

Ja. Aktien, Anleihen und Kuxe österreichischer und internationaler Unternehmen, vor allem aus der Zeit vor 1945 und mit schöner Gestaltung, sind ein eigenes Sammelgebiet. Sie haben keinen Börsenwert mehr, sondern Sammlerwert.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.