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Antiquitäten Wien

Antike Möbel im 7. Bezirk, 1070 Wien

Möbel aus Neubau: Spittelberg, Werkstätten, Hofmobiliendepot

Biedermeierhäuser am Spittelberg, die Neustiftgasse mit den einstigen Werkstätten der Wiener Werkstätte und das Möbelmuseum in der Andreasgasse liegen hier eng beieinander.

Spittelberggasse, Gutenberggasse und Schrankgasse bilden das geschlossenste Biedermeier-Ensemble Wiens; in den zwei- bis dreigeschoßigen Häusern stehen Schreibkommoden, Biedermeier-Sessel und Kirschholzkästen, die mitunter über Generationen in derselben Familie blieben. Am Schottenfeld, dem Brillantengrund der Seidenzeugmacher, wurden die Werkstatttrakte mit hohen Fenstern zu Lofts und Ateliers umgebaut. Dort treffen bürgerliche Möbel auf Designstücke des 20. Jahrhunderts, auf Werkbänke und Musterschränke aus Tischlereien und Buchbindereien.

Josef Hoffmann und Koloman Moser bezogen mit der Wiener Werkstätte im Herbst 1903 die Werkstätten in der Neustiftgasse 32–34; ab 1915 prägte Dagobert Peche ihren späten, ornamentalen Stil. Otto Wagner lebte zuletzt in der Döblergasse 4. Im Möbelmuseum Wien, dem früheren Hofmobiliendepot in der Andreasgasse, stehen höfische Möbel ab dem 18. Jahrhundert, Biedermeier-Raumensembles und die Wohnung, die Ernst Plischke 1928 für Lucie Rie einrichtete. In der Bernardgasse arbeitet die Werkstätte Carl Auböck seit 1912.

Das Möbelmuseum dient uns als Referenz, weil viele Wiener Typen dort im Original zu vergleichen sind. Senden Sie Fotos von Zargen, Schlössern und Rückwänden; Entwürfe der Wiener Werkstätte gleichen wir mit dem Archiv im MAK ab. In den sanierten Häusern am Spittelberg sind die Stiegen schmal und die Gassen verkehrsberuhigt, deshalb klären wir Tragewege und Halteplatz bei der kostenlosen Besichtigung.

Was in Neubau häufig auftaucht

  • Biedermeier-Möbel – Spittelberg und St. Ulrich mit Wohnhäusern der Zeit um 1820–1840
  • Möbel der Wiener Werkstätte – Werkstätten in der Neustiftgasse ab 1903
  • Werkstatt- und Musterschränke – Tischlereien und Seidenweberhöfe am Schottenfeld
  • Design des 20. Jahrhunderts – Atelier- und Lofthaushalte in umgebauten Gewerbehöfen

Mit Bezug zu Neubau

Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 7. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 7. Bezirk.

Künstler

60

Manufakturen & Marken

33

Epochen & Stile

53

Materialien, Techniken & Punzen

45

Fragen zu Antike Möbel

Sind bemalte Bauernkästen gefragt?

Ja, besonders mit originaler Bemalung, Jahreszahl und Namen. Spätere Übermalungen und Heimatstil-Möbel des 20. Jahrhunderts werden geringer bewertet.

Was passiert mit Möbeln ohne Marktwert?

Sie bleiben auf Wunsch in der Wohnung oder werden im Zuge der Räumung entsorgt, die unsere Wiener Schwesterseite übernimmt. Für Restbestände aus Verlassenschaften sind wir im EDM als Abfallsammler nach § 24a AWG 2002 registriert.

Woran erkenne ich ein echtes Biedermeiermöbel?

An der Konstruktion mit handgeschnittenen Zinken, dünnem Furnier auf Weichholz, Schellackpolitur und schlichten, ausgewogenen Proportionen. Stilmöbel des 20. Jahrhunderts sind oft massiv, maschinell gezinkt und modern lackiert. Fotos der Schubladen und der Rückwand helfen bei der Einschätzung.

Soll ich ein Möbel vor dem Verkauf restaurieren lassen?

Nein. Eine Restaurierung ist aufwendig und kann die originale Oberfläche zerstören, die für Sammler wichtig ist. Bewertet wird das Möbel im vorhandenen Zustand.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.