Antiquitäten WienAnkauf von Kunst und Nachlässen
Antiquitäten Wien

Gemälde & Ölbilder im 7. Bezirk, 1070 Wien

Biedermeier-Bildnisse und Ölbilder aus Neubau

Friedrich von Amerling kam am Spittelberg zur Welt, Klimt wohnte in der Westbahnstraße: Neubau verbindet Biedermeier-Porträtkunst mit Ateliers und Lofts der Gegenwart.

Am Spittelberg steht das geschlossenste Biedermeier-Ensemble Wiens, zwei- bis dreigeschoßige Häuser in Spittelberggasse, Gutenberggasse und Schrankgasse. Aus solchen Haushalten kommen Bildnisse, Kinderporträts und kleine Interieurs in schlichten Rahmen. Am Schottenfeld, dem „Brillantengrund“ der Seidenfabrikanten um 1800, leisteten sich wohlhabende Familien Ahnenbilder; später fanden Druckereien, Tischlereien und Silberschmieden in den Höfen Platz. Heute sind viele Werkstatttrakte Lofts und Ateliers, deren Bewohner Ölbilder der Nachkriegszeit und der Gegenwart sammeln.

Friedrich von Amerling, Porträtmaler des Wiener Biedermeier, wurde 1803 im heutigen Amerlinghaus am Spittelberg geboren. In der Westbahnstraße 36 wohnte Gustav Klimt gemeinsam mit seiner Mutter und den Schwestern. Im MuseumsQuartier hütet das Leopold Museum die umfangreichste Schiele-Sammlung samt Werken der Secessionisten, das benachbarte mumok Pop Art und Wiener Aktionismus. Die Altlerchenfelder Kirche trägt Fresken, deren Bildprogramm Joseph von Führich entwarf; Nazarener-Malerei dieser Art lebte in privaten Andachtsbildern weiter.

Am Spittelberg sind Stiegen schmal und Decken niedrig, dafür sind die Formate meist handlich. Wo ein Werkstatttrakt am Schottenfeld ein breites Hoftor hat, kommen auch große Leinwände ohne Demontage hinaus. Bei Bildnissen lohnt ein genauer Blick auf die Rückseite: Biedermeierporträts tragen nicht selten Aufschriften zu Dargestellten und Datum. An Flohmarkttagen in der Neubaugasse ist die Zufahrt blockiert, sagen Sie uns deshalb, wenn ein Straßenfest ansteht.

Was in Neubau häufig auftaucht

  • Porträtminiaturen und Bildnisse des Biedermeier – Amerling-Tradition im Bezirk.
  • Kinderbildnisse und Interieurs in kleinen Formaten – Biedermeierhäuser am Spittelberg und in St. Ulrich.
  • Ölbilder der Nachkriegszeit und Gegenwart – Atelier- und Lofthaushalte in ehemaligen Werkstätten am Schottenfeld.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 7. Bezirk.

Künstler

317

Manufakturen & Marken

3

Epochen & Stile

41

Materialien, Techniken & Punzen

13

Fragen zu Gemälde & Ölbilder

Wie alt muss ein Bild sein, damit es interessant ist?

Ein Mindestalter gibt es nicht. Ölbilder des 20. Jahrhunderts von bekannten oder gut ausgebildeten Malern sind ebenso gefragt wie ältere Werke. Ausschlaggebend sind Qualität, Motiv und Zustand.

Ich weiß nicht, wer mein Bild gemalt hat – können Sie trotzdem helfen?

Ja. Viele Gemälde tragen keine oder eine schwer lesbare Signatur. Anhand von Malweise, Bildträger, Motiv und Rahmen lässt sich meist Epoche und Schule bestimmen, manchmal auch ein Name.

Wie erkenne ich, ob mein Bild ein Druck ist?

Betrachten Sie eine helle Stelle mit der Lupe: Ein regelmäßiges Punktraster weist auf einen Druck hin. Gemalte Bilder zeigen unregelmäßige Pinselspuren und Farbränder. Im Zweifel schicken Sie ein Nahfoto.

Kaufen Sie auch beschädigte Ölbilder?

Ja, wenn Motiv und Malqualität eine Restaurierung rechtfertigen. Risse, Löcher und abblätternde Farbe werden in der Bewertung berücksichtigt. Bitte kleben und reinigen Sie nichts.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.