Wiener Werkstätte im 7. Bezirk, 1070 Wien
Wiener Werkstätte in der Neustiftgasse: die Werkstätten ab 1903
Im Herbst 1903 bezog die Wiener Werkstätte Räume in der Neustiftgasse 32–34 – Werkstätten für Silber, Metall, Buchbinderei, Leder und Tischlerei.
Josef Hoffmann, Koloman Moser und der Industrielle Fritz Waerndorfer gründeten 1903 die Wiener Werkstätte nach dem Vorbild englischer Handwerksgemeinschaften. Im Herbst desselben Jahres zog sie in die Neustiftgasse 32–34: Werkstätten für Silber, Metall, Buchbinderei, Leder und Tischlerei arbeiteten hier nach Entwürfen der Künstler. Neubau war seit dem Niedergang der Seidenweberei ein Bezirk der Kleingewerbe, Drucker und Silberschmiede; Otto Wagner baute später an der Neustiftgasse 40 und in der Döblergasse. Moser schied 1907 aus, Waerndorfer 1914.
Silber und Metall der Wiener Werkstätte tragen eine Reihe von Marken: das WW-Monogramm, die Rosenmarke, Künstlermonogramme wie JH für Josef Hoffmann und KM für Koloman Moser, dazu das Meisterzeichen des ausführenden Silberschmieds und die amtliche Feingehaltspunze. Gerade diese Vielfalt macht Fälschungen erkennbar, wenn Marken nicht zusammenpassen. Wir prüfen Punzen, Material, Hammerschlag und Verarbeitung. Wo Familien seit Generationen in Neubau wohnen, sind solche Stücke neben Bestecken aus der Zieglergasse nicht ungewöhnlich.
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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