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Antike Möbel

Biedermeier-Sekretär

Schreibschränke mit Klappe, Innenarchitektur und Geheimfächern aus Wiener Werkstätten zwischen 1815 und 1848.

Der Sekretär war das repräsentative Möbel des Wiener Biedermeier. Hinter einer Schreibklappe, die sich zur Arbeitsfläche öffnen lässt, liegt eine Innenarchitektur aus Schubladen, Fächern und einem kleinen Tempel mit Säulen, Spiegeln und Parkettboden, oft mit Geheimfächern. Unter der Klappe folgen Schubladen oder Türen, oben ein Gesims. Typische Hölzer sind Kirsche, Nuss, Mahagoni und Esche, kombiniert mit ebonisierten Säulen und Leisten. Die Danhauser'sche Fabrik und zahlreiche Wiener Tischler fertigten Sekretäre in Formen von streng architektonisch bis lyraförmig geschwungen.

Bewertet werden Proportionen, Holz, Qualität der Innenarchitektur, Originalzustand und Erhaltung. Sekretäre mit aufwendigem Inneren, intakter Schellackpolitur und originalen Schlüsseln sind besonders gesucht. Kleine Damensekretäre lassen sich leichter vermitteln als große Schreibschränke. Fehlende Innenteile, ersetzte Beschläge, abgeplatzte Furniere und spätere Lackierungen mindern. Stilkopien aus dem 20. Jahrhundert sind an maschinellen Zinken und modernem Lack erkennbar. Fotos des geöffneten Inneren sind für die Ersteinschätzung wichtig.

Woran man es erkennt

  • Innenarchitektur mit Tempel
  • Geheimfächer
  • Ebonisierte Säulen
  • Originale Schlüssel
  • Stilkopien mit Maschinenzinken

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.