Wiener Empire im 7. Bezirk, 1070 Wien
Wiener Empire in Neubau: Hofmöbel in der Andreasgasse
In der Andreasgasse stehen im Möbelmuseum Wien Möbel des Hofes um 1800–1830 – die erste Vergleichsadresse für Empire-Stücke aus Familienbesitz.
Im Möbelmuseum Wien in der Andreasgasse, dem früheren Hofmobiliendepot, stehen Möbel des Wiener Hofes aus der Zeit um 1800–1830. Das Depot verwaltete seit Maria Theresia die Einrichtung der kaiserlichen Residenzen; heute ist es die wichtigste Vergleichssammlung für Wiener Möbeltypen. Neubau passt dazu: Möbel für Hofburg und Palais lieferten auch bürgerliche Tischlermeister der Vorstädte, und am Spittelberg und in St. Ulrich stehen Häuser aus genau diesen Jahrzehnten.
Wer ein Empire-Möbel aus Familienbesitz einordnen will, findet in der Andreasgasse Gegenstücke: Sekretäre, Kommoden, Sitzmöbel und Konsolen mit geschnitzten Säulen und schwarzen Akzenten. Inventarnummern und Brandstempel des Hofes sind ein seltener Glücksfall; meist entscheiden Konstruktion, Furnier und Beschläge. Aus Neubauer Haushalten kommen solche Stücke oft gemeinsam mit Biedermeier-Möbeln, Porträtminiaturen und Werkstattinventar aus den Gewerbehöfen. Bei Sitzmöbeln prüfen wir zusätzlich, ob Polsterung und Bezug original sind.
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