Antiquitäten WienAnkauf von Kunst und Nachlässen
Antiquitäten Wien

Skulpturen & Plastiken im 7. Bezirk, 1070 Wien

Plastik und Kleinbronzen aus Neubau: Schottenfeld bis Spittelberg

Werkstatthöfe am Schottenfeld, die Auböck-Werkstatt, Hagenauers Altar und das MuseumsQuartier: Neubau liefert Werkstattplastik ebenso wie Kunst nach 1960.

Am Schottenfeld erinnern hohe Fenster in den Hoftrakten an die Seidenweber; die einstigen Werkstätten dienen heute als Lofts, Ateliers und Büros. Aus solchen Haushalten kommen Gipsmodelle, Atelierabgüsse, abstrakte Plastik der Nachkriegszeit und Objekte zwischen Kunst und Design. Zwischen Spittelberggasse und St. Ulrich, in zwei- bis dreigeschoßigen Biedermeierhäusern, überwiegen kleinformatige Figuren, Alabaster und Heiligenfiguren aus Familienbesitz, in den Gründerzeitwohnungen an Neubaugasse und Kirchengasse Bronzen der Zwischenkriegszeit.

Der Altar der Schottenfelder Pfarrkirche stammt von Johann Baptist Hagenauer, das Hansi-Niese-Denkmal vor dem Volkstheater von Josef Müllner (1938). Im Bezirk lag die Werkstatt Karl Heinrich Auböcks für Wiener Bronzen, aus der die Werkstätte Carl Auböck hervorging; Messing- und Bronzeobjekte dieser Linie sind in alteingesessenen Neubauer Haushalten nicht ungewöhnlich. Für die Gegenwart stehen Brigitte Kowanz’ „Lichtkreise“ auf der MQ Libelle (2020) und Ulrike Trugers Marcus-Omofuma-Stein an der Mariahilfer Straße (2003).

Ateliernachlässe in Gewerbehöfen bestehen oft aus Dutzenden Gipsen, Modellen und Teilgüssen; wir sichten sie vor Ort und sagen Ihnen, was Sammlerwert hat. Eine Übersicht mit einigen Fotos vorab genügt. Lofts mit Hofeinfahrt erleichtern den Abtransport größerer Stücke, in Spittelberger Biedermeierhäusern mit schmalen Stiegen tragen wir einzeln. Restbestände übernimmt, wenn Sie möchten, entruempelung-danube.at, unsere Schwesterseite.

Was in Neubau häufig auftaucht

  • Kleinbronzen und Messingobjekte aus der Auböck-Werkstatt – Werkstätten im Bezirk
  • Gipsmodelle und Atelierabgüsse – Bildhauerateliers in umgebauten Werkstatttrakten
  • Abstrakte Plastik nach 1960 – Atelier- und Lofthaushalte im Umfeld des MuseumsQuartiers
  • Alabasterfiguren und Biedermeier-Kleinplastik – Wohnhäuser am Spittelberg

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 7. Bezirk.

Künstler

159

Manufakturen & Marken

9

Epochen & Stile

41

Materialien, Techniken & Punzen

18

Fragen zu Skulpturen & Plastiken

Was bedeutet ein Gießerstempel?

Gießereien wie die k. k. Kunst-Erzgießerei in Wien oder Pariser Häuser wie Barbedienne kennzeichneten ihre Güsse mit Stempeln. Sie belegen Herkunft und Qualität des Gusses und helfen, autorisierte Güsse von Nachgüssen zu unterscheiden.

Kaufen Sie auch große Gartenfiguren?

Ja, wenn Material, Alter und Ausführung stimmen. Sandsteinfiguren des 18. und 19. Jahrhunderts, Steinguss und Bleifiguren werden nach Besichtigung bewertet; Abbau und Transport werden vorab geplant.

Ich habe eine Figur mit Elfenbeinteilen – darf ich sie verkaufen?

Seit 2022 gelten in der EU strenge Regeln für den Handel mit Elfenbein. Ein Ankauf ist nur möglich, wenn eine gesetzliche Ausnahme greift und die nötigen Nachweise vorliegen. Schicken Sie Fotos und vorhandene Unterlagen, dann wird der Einzelfall geprüft.

Sind Gipsmodelle etwas wert?

Gipsmodelle bekannter Bildhauer, besonders Entwürfe zu Denkmälern und Atelierabgüsse mit Herkunft, werden gesammelt. Anonyme Abgüsse nach antiken Vorbildern haben meist dekorativen Wert. Gips ist bruchempfindlich und wird beim Transport besonders geschützt.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.