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Dosen, Miniaturen & Objets de vertu im 7. Bezirk, 1070 Wien

Silberdosen der Wiener Werkstätte aus Neubau verkaufen

In der Neustiftgasse entstanden ab 1903 Silberdosen nach Hoffmann und Moser, in der Zieglergasse Bestecke von Jarosinski & Vaugoin: Neubauer Vitrinen sind Werkstattgeschichte.

Die Gewerbehöfe am Schottenfeld beherbergten nach der Seidenweberei Silberschmiede, Drucker und Tischler; Familien, die seit Großvaters Zeiten im Bezirk wohnen, bewahren Stücke aus der Nachbarschaft. Typisch sind Zigarettendosen und Deckeldosen der Wiener Werkstätte, Kleinsilber von Jarosinski & Vaugoin, Briefbeschwerer und Schalen aus Messing von Carl Auböck. In den Biedermeierhäusern um Spittelberggasse und Gutenberggasse liegen Porträtminiaturen, Silhouetten und Nécessaires mit Seidenstickerei aus der Zeit um 1830.

Ab Herbst 1903 arbeiteten in der Neustiftgasse 32–34 die Metall- und Silberwerkstätten der Wiener Werkstätte; Dosen tragen WW-Monogramm, Rosenmarke und Meisterzeichen. Carl Auböcks Werkstätte in der Bernardgasse fertigt Messingobjekte seit Generationen. Friedrich von Amerling, 1803 im Amerlinghaus am Spittelberg geboren, steht für das Biedermeierbildnis, dessen Kleinform die Miniatur ist. Im Hofmobiliendepot in der Andreasgasse sind höfische Möbel ab dem 18. Jahrhundert zu sehen.

Bei WW-Dosen zählt jede Punze; fotografieren Sie Boden und Deckelinnenseite. Auböck-Messing bitte nicht polieren, die Patina gehört dazu. Porträtminiaturen auf Elfenbein bewerten wir nur mit den gesetzlichen Nachweisen. Für Schottenfelder Höfe brauchen wir Torcode oder Hausbesorger, Lofts im Dachgeschoß erreichen wir mit dem Lift. Silber vergüten wir mindestens nach Feingehalt.

Was in Neubau häufig auftaucht

  • Silberdosen der Wiener Werkstätte – Werkstätten in der Neustiftgasse 32–34, WW-Monogramm und Rosenmarke.
  • Briefbeschwerer und Messingobjekte von Carl Auböck – Werkstätte in der Bernardgasse.
  • Kleinsilber von Jarosinski & Vaugoin – Silberschmiede in der Zieglergasse.
  • Porträtminiaturen und Nécessaires des Biedermeier – Amerling-Tradition am Spittelberg.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 7. Bezirk.

Fragen zu Dosen, Miniaturen & Objets de vertu

Wie fotografiere ich kleine Objekte richtig?

Vor neutralem Hintergrund bei Tageslicht, nah und scharf, mit Gesamtansicht, Deckelinnenseite, Boden und allen Punzen. Ein Lineal im Bild zeigt die Größe. Etuis und Kästchen bitte mitfotografieren.

Ist eine Golddose nur ihr Goldgewicht wert?

Selten. Der Materialwert ist die Untergrenze, die wir mit unserem Punzierungsschein zum Tageswert ermitteln. Bei Dosen mit guter Ziselierung, Email, Miniatur oder bekannter Meistermarke liegt der Objektwert meist deutlich darüber.

Kaufen Sie Miniaturen auf Elfenbein?

Nur wenn eine Ausnahme nach VO (EU) 2021/2280 greift und die Bescheinigung vorliegt. Miniaturen auf Pergament, Karton, Kupfer oder Email übernehmen wir ohne diese Einschränkung. Ob eine Miniatur auf Elfenbein gemalt ist, klären wir bei der Besichtigung.

Woran erkenne ich eine gedruckte Miniatur?

Unter einer Lupe zeigt ein Druck ein gleichmäßiges Punktraster, eine gemalte Miniatur dagegen Pinselstriche und Punktierung in unterschiedlicher Dichte. Gedruckte Stücke sitzen oft hinter gewölbtem Glas in Messingrahmen mit Fadenkranz.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.