Antiquitäten WienAnkauf von Kunst und Nachlässen
Antiquitäten Wien

Ansichtskarten & Ephemera im 7. Bezirk, 1070 Wien

Postkarten der Wiener Werkstätte und Ansichtskarten aus Neubau

Die Wiener Werkstätte arbeitete in der Neustiftgasse 32–34, Freytag & Berndt hatte den Verlagssitz in der Schottenfeldgasse. In Neubau liegt Druckgeschichte in den Höfen.

Nach dem Niedergang der Seidenweberei zogen im 19. Jahrhundert Druckereien, Ateliers und Verlage in die Höfe am Schottenfeld. Aus dieser Tradition stammen Grafikmappen, Plakate, Musterkarten und Druckstöcke, die bei Haushaltsauflösungen in Neubau auftauchen. Von 1918 bis 1923 saßen in der Neubaugasse die Verleihfirmen der Wiener Filmwirtschaft; Filmprogramme und Kinoplakate aus dieser Zeit sind selten. Hinzu kommen Ansichtskarten vom Spittelberg, vom Volkstheater und von den Kaufhäusern Gerngross und Herzmansky an der Mariahilfer Straße.

In der Neustiftgasse 32–34 arbeitete die Wiener Werkstätte ab Herbst 1903; ihre nummerierten Postkarten entwarfen unter anderem Oskar Kokoschka, Mela Koehler, Moriz Jung, Rudolf Kalvach und Josef von Divéky. Freytag & Berndt, Verlag für Karten und Stadtpläne, saß in der Schottenfeldgasse. Fellner & Helmer bauten 1889 das Deutsche Volkstheater, dessen Programmzettel zu den Theaterbeständen des Bezirks gehören. Papier und Plakate handeln heute auch Antiquariate und Vintageläden rund um die Neubaugasse.

Postkarten der Wiener Werkstätte bestimmen wir nach Nummer, Künstlersignatur im Bild und Verlagsvermerk auf der Rückseite; fotografieren Sie deshalb beide Seiten. Bei Druckereinachlässen mit Druckstöcken und Probedrucken sehen wir uns den ganzen Bestand an, bevor etwas sortiert wird. Die Besichtigung ist kostenlos, in Lofts mit Lastenlift ebenso wie in Spittelberghäusern mit schmaler Stiege. Die Zahlung leisten wir bar oder als Überweisung.

Was in Neubau häufig auftaucht

  • Nummerierte Postkarten der Wiener Werkstätte – Werkstätten in der Neustiftgasse
  • Filmprogramme und Kinoplakate 1918–1923 – Filmviertel um die Neubaugasse
  • Stadtpläne und Karten von Freytag & Berndt – Verlagssitz in der Schottenfeldgasse
  • Probedrucke, Musterkarten und Druckstöcke – Druckereien und Ateliers in den Gewerbehöfen

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 7. Bezirk.

Künstler

27

Manufakturen & Marken

12

Epochen & Stile

11

Materialien, Techniken & Punzen

6

Fragen zu Ansichtskarten & Ephemera

Woran erkenne ich eine Karte der Wiener Werkstätte?

Wiener-Werkstätte-Karten tragen auf der Rückseite den Aufdruck der Werkstätte mit Nummer. Die Entwerfer sind oft mit Monogramm im Bild vermerkt. Nachdrucke unterscheiden sich durch Papier und Druckart.

Was sind Ballspenden?

Damenspenden oder Ballspenden sind kleine Geschenke, die Damen bei Wiener Bällen erhielten, oft mit Tanzordnung und gestaltet von Künstlern oder Kunsthandwerkern. Sie sind ein eigenes Sammelgebiet der Wiener Ballkultur.

Kaufen Sie auch Spielkarten und Sammelbilder?

Ja. Tarockkarten des 19. Jahrhunderts, vollständige Spiele in Originalschachtel, Sammelbilderalben und Reklamemarken nehmen wir an. Unvollständige Spiele bewerten wir im Konvolut.

Wie viele Karten sollten es sein, damit sich ein Termin lohnt?

Schon eine kleine Sammlung mit guten Wiener Motiven lohnt die Besichtigung. Senden Sie uns Fotos einiger Karten; danach sagen wir Ihnen, ob ein Termin sinnvoll ist.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.