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Vintage-Mode, Handtaschen & Accessoires im 7. Bezirk, 1070 Wien

Vintage-Mode aus Neubau: Neustiftgasse, Schottenfeld, Neubaugasse

Ab Herbst 1903 arbeiteten die Werkstätten der Wiener Werkstätte in der Neustiftgasse, Wimmer-Wisgrill leitete ihre Modeabteilung: Neubau ist ein Modebezirk mit langer Geschichte.

Am Schottenfeld, dem früheren Brillantengrund, webten um 1800 Seidenzeugmacher; in alteingesessenen Familien finden sich Seidenstoffe, Posamenten und Musterbücher aus dieser Tradition. Die Gründerzeitwohnungen an Neubaugasse, Kirchengasse und Zieglergasse bewahren Garderoben mit Etiketten der großen Kaufhäuser an der Mariahilfer Straße, Herzmansky und Gerngross, aus mehreren Jahrzehnten. In Atelier- und Lofthaushalten der umgebauten Werkstatthöfe liegen Designerstücke, Brillen, Gürtel und Taschen der 1960er- bis 1990er-Jahre.

Noch 1903 zog die junge Wiener Werkstätte mit ihren Werkstätten in das Haus Neustiftgasse 32–34; Eduard Josef Wimmer-Wisgrill leitete später ihre Modeabteilung, die Kleider, Hüte, Taschen und Stoffe entwarf. Klimts Wohnung, die er mit Mutter und Schwestern teilte, lag in der Westbahnstraße 36. Kleine Läden für Vintage und Design abseits der Neubaugasse und der regelmäßige Straßenflohmarkt machen den Bezirk zu einem Umschlagplatz für Mode mit Sammlerwert.

Mode der Wiener Werkstätte trägt nicht immer ein Etikett; wir bestimmen sie über Stoffmuster, Schnitt und Vergleichsstücke, etwa im MAK. Kaufhausetiketten von Gerngross oder Herzmansky helfen bei der Datierung, lassen Sie sie eingenäht. Bei Lofts mit Hofeinfahrt holen wir ganze Garderoben samt Kleiderstangen ab. Die Besichtigung ist kostenlos; was keinen Sammlerwert hat, kann entruempelung-danube.at abholen, die Wiener Schwesterseite.

Was in Neubau häufig auftaucht

  • Mode, Hüte und Stoffe der Wiener Werkstätte – Werkstätten in der Neustiftgasse 32–34
  • Garderoben mit Kaufhausetiketten von Gerngross und Herzmansky – Gründerzeitwohnungen des Bezirks
  • Seidenstoffe und Posamenten – Seidenweberei am Schottenfeld
  • Designerbrillen, Gürtel und Taschen der 1960er- bis 1990er-Jahre – Atelier- und Lofthaushalte

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 7. Bezirk.

Künstler

9

Manufakturen & Marken

23

Epochen & Stile

8

Materialien, Techniken & Punzen

11

Fragen zu Vintage-Mode, Handtaschen & Accessoires

Soll ich Kleidung vor dem Verkauf reinigen lassen?

Bitte nicht. Chemische Reinigung kann alte Seide, Perlen und Pailletten beschädigen. Lüften und Ausbürsten genügt; Flecken bewerten wir, wie sie sind.

Was gehört zu einer Tasche dazu?

Staubbeutel, Box, Kaufbeleg, Echtheitskarte, Schloss, Schlüssel und abnehmbare Riemen. Je vollständiger eine Tasche ist, desto höher das Interesse. Bitte suchen Sie diese Teile vor der Besichtigung zusammen.

Kaufen Sie Taschen aus Krokodilleder?

Ja, wenn der legale Erwerb belegt ist. Neuere Taschen bekannter Häuser werden mit einer CITES-Bescheinigung verkauft, die wir sehen müssen; bei älteren Stücken prüfen wir die Nachweislage im Einzelfall.

Haben Hermès-Tücher einen Wert?

Ja. Für die Bewertung zählen Motiv, Entwerfer, Ausgabe, Farbstellung und Zustand. Echte Carrés haben einen handgerollten Saum und eine klar gedruckte Signatur im Motiv. Verfärbungen, Löcher und Flecken mindern den Wert.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.