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Antike Möbel im 17. Bezirk, 1170 Wien

Siedlermöbel und Villenmobiliar aus Hernals

Die Siedlung Heuberg von Adolf Loos, Villen in Dornbach und Neuwaldegg, Zinshäuser um den Elterleinplatz: Hernals vereint auf kleiner Fläche Siedlung, Villa und Gemeindebau.

Im Osten prägen Zinshäuser um Hernalser Hauptstraße und Elterleinplatz den Bestand; dort stehen Kredenzen, Wäschekästen und Speisezimmer der Gründerzeit, in den Gemeindebauten Möbel der Nachkriegszeit. Am Heuberg errichteten Kriegsheimkehrer und Arbeitslose ab 1921 Siedlungshäuser in Selbsthilfe, viele bis heute in Familienbesitz; dort finden sich einfache Siedlermöbel, Werkbänke und Truhen. Dornbach und Neuwaldegg haben Villen aus Späthistorismus und Zwischenkriegszeit, oft mit Gärten am Hang, Nebengebäuden und Weinkellern.

Adolf Loos, damals beim Siedlungsamt, entwarf am Heuberg Häuser nach dem Prinzip „Haus mit einer Mauer“: Tragend sind allein die Wände zwischen den Häusern. Otto Prutscher entwarf für die Familie Knopf eine Villa in der Braungasse (1919–1922), von Josef Frank der Wiedenhoferhof an der Zeillergasse aus den Jahren 1924/25. Ein Espresso „Arabia“ gestaltete Oswald Haerdtl 1954 auch an der Hernalser Hauptstraße. Schloss Neuwaldegg, im 18. Jahrhundert von Feldmarschall Lacy ausgebaut, bildet den Zugang zum Schwarzenbergpark.

Die Siedlungshäuser am Heuberg wurden über Jahrzehnte erweitert, Dachböden und Kellerräume sind entsprechend verwinkelt. Schuppen und Werkstatt schauen wir uns bei der kostenlosen Besichtigung ebenso an wie die Wohnräume. Villen in Neuwaldegg erreicht man jenseits der Endstelle der Linie 43 oft nur über schmale Hangstraßen, deshalb planen wir die Abholung mit einem kleineren Fahrzeug. Jagdtrophäen klären wir gesondert nach Artenschutz, die Möbel bewerten wir unabhängig davon.

Was in Hernals häufig auftaucht

  • Siedlermöbel, Werkbänke und Truhen – Siedlung Heuberg der 1920er-Jahre
  • Villenmobiliar des Späthistorismus und der Zwischenkriegszeit – Landhäuser in Dornbach und Neuwaldegg
  • Gründerzeitkredenzen und Speisezimmer – Zinshäuser um den Elterleinplatz

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 17. Bezirk.

Künstler

60

Manufakturen & Marken

33

Epochen & Stile

53

Materialien, Techniken & Punzen

45

Fragen zu Antike Möbel

Wie wird ein großer Kasten abgeholt?

Viele alte Kästen sind zerlegbar, Kranz, Türen und Seiten lassen sich lösen. Der Abtransport wird nach Maßen, Stiegenhaus und Aufzug geplant, die Möbel werden in Decken verpackt.

Sind bemalte Bauernkästen gefragt?

Ja, besonders mit originaler Bemalung, Jahreszahl und Namen. Spätere Übermalungen und Heimatstil-Möbel des 20. Jahrhunderts werden geringer bewertet.

Was passiert mit Möbeln ohne Marktwert?

Sie bleiben auf Wunsch in der Wohnung oder werden im Zuge der Räumung entsorgt, die unsere Wiener Schwesterseite übernimmt. Für Restbestände aus Verlassenschaften sind wir im EDM als Abfallsammler nach § 24a AWG 2002 registriert.

Woran erkenne ich ein echtes Biedermeiermöbel?

An der Konstruktion mit handgeschnittenen Zinken, dünnem Furnier auf Weichholz, Schellackpolitur und schlichten, ausgewogenen Proportionen. Stilmöbel des 20. Jahrhunderts sind oft massiv, maschinell gezinkt und modern lackiert. Fotos der Schubladen und der Rückwand helfen bei der Einschätzung.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.