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Antiquitäten Wien

Briefmarken im 7. Bezirk, 1070 Wien

Briefmarken verkaufen in Neubau – Druckerhöfe und Moser-Marken

Koloman Moser gründete in Neubau die Wiener Werkstätte mit, Otto Wagner starb 1918 in seiner Wohnung Döblergasse 4: Der geometrische Jugendstil des Bezirks prägt auch Österreichs Marken von 1908.

In den Gewerbehöfen am Schottenfeld arbeiteten nach der Seidenweberei Drucker, Buchbinder und Verlage; ihre Nachlässe enthalten neben Druckmustern auch Geschäftspost, Paketkarten und gelegentlich Probedrucke privater Vignetten. Familienalben der Monarchie stammen aus den Biedermeierhäusern von St. Ulrich und Spittelberg, in den Lofts der Kreativwirtschaft eher Motivsammlungen und Briefe aus aller Welt. In alten Druckerfamilien bewahrte man außerdem Belegexemplare von Formularen und Drucksachen mit Frankatur.

Koloman Moser war Mitbegründer der Wiener Werkstätte, die ab 1903 in der Neustiftgasse arbeitete, und bis 1907 ihr künstlerischer Mitleiter; seine Marken – Bosnien 1906, Österreich 1908 – übertragen die klaren Flächen dieser Werkstatt auf das Markenbild. Otto Wagners Wohnhaus in der Döblergasse 4, seine letzte Wohnung, zeigt dieselbe Strenge. Beim Straßenflohmarkt in der Neubaugasse bieten private und gewerbliche Händler Hausrat aller Art an, gelegentlich auch Alben.

Druckmuster, Andrucke und Vignetten aus Druckereinachlässen bitte nicht als Altpapier entsorgen; Probedrucke sind ein eigenes Sammelgebiet. Fotografieren Sie Bogenränder mit Druckvermerken. Bei Lofts im Dachgeschoß klären wir den Lift, bei Höfen am Schottenfeld das Tor. Alben, Schachteln und Briefe sichten wir an Ort und Stelle und machen ein Angebot für den gesamten Bestand oder einzelne Teile.

Was in Neubau häufig auftaucht

  • Bosnien 1906 und Jubiläumsausgabe 1908 nach Koloman Moser – Mitbegründer der Wiener Werkstätte in der Neustiftgasse.
  • Druckmuster, Andrucke und Vignetten – Druckereien und Verlage in den Schottenfelder Gewerbehöfen.
  • Familienalben der Monarchie – Biedermeierhäuser am Spittelberg und in St. Ulrich.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 7. Bezirk.

Künstler

4

Manufakturen & Marken

1

Epochen & Stile

6

Fragen zu Briefmarken

Welche österreichischen Marken sind besonders gesucht?

Gesucht sind unter anderem die erste Ausgabe 1850 in guter Erhaltung, die Zeitungsmarken mit Merkurkopf, die hohen Werte der Jubiläumsausgabe 1908, die WIPA-Marke von 1933, die Renner-Blocks von 1946 und Flugpostmarken der frühen 1950er-Jahre.

Wie sollte ich eine Sammlung bis zur Besichtigung aufbewahren?

Trocken, kühl und flach liegend, nicht im feuchten Keller oder auf einem heißen Dachboden. Alben nicht aufeinanderpressen, lose Marken nicht in Plastikbeutel stecken.

Kaufen Sie Sammlungen aus anderen Ländern?

Ja. Deutschland, Schweiz, Liechtenstein, Vatikan, die Nachfolgestaaten der Monarchie und Übersee werden ebenso gesammelt. Wir bewerten jedes Gebiet nach seinem eigenen Markt.

Ist meine Briefmarkensammlung etwas wert?

Das hängt vom Inhalt ab. Viele Sammlungen der Nachkriegszeit bestehen aus häufigen Marken mit geringem Wert, einzelne klassische Marken, seltene Stempel und Briefe können aber erheblich sein. Wir sichten die Sammlung vollständig, bevor wir bewerten.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.