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Antiquitäten Wien

Antike Möbel im 15. Bezirk, 1150 Wien

Kredenzen und Kästen aus Rudolfsheim-Fünfhaus

Altmieterwohnungen zwischen Gürtel und Schmelz, Gewerbehöfe in Sechshaus und Reindorf, Gemeindebauten wie der Vogelweidhof: Möbel aus fünfzig bis siebzig Jahren.

Zwischen Gürtel und Schmelz füllen vier- bis fünfgeschoßige Zinshäuser mit Zimmer-Küche-Wohnungen und Bassena am Gang den Bezirk. Altmieter mit jahrzehntelanger Wohndauer bewahren auf engem Raum Kredenzen, Küchenkästen, Wäschekästen und Sitzgarnituren aus mehreren Generationen. Ältere Stücke kommen gelegentlich aus den wenigen erhaltenen Vorstadthäusern mit niedrigen Biedermeierfassaden, etwa in der Reindorfgasse. In den Gewerbehöfen von Sechshaus und Reindorf finden sich Werkbänke, Werkstattkästen und Ladeneinrichtungen der Kleinindustrie des 19. Jahrhunderts.

Der Vogelweidhof an der Hütteldorfer Straße (1925–1927) ist ein Werk des Wagner-Schülers Leopold Bauer, das Volkswohnhaus in der Holochergasse (1932) eines von Oskar Strnad. Clemens Holzmeister errichtete 1933/34 die Christkönigskirche in Neufünfhaus, Friedrich von Schmidt zwischen 1868 und 1875 die Kuppelkirche Maria vom Siege. Roland Rainers Wiener Stadthalle (1953–1958) steht für jene Nachkriegsmoderne, deren Möbel – Kredenzen mit Schiebetüren, Nierentische, Polstersessel auf konischen Beinen – die Erstausstattung vieler Gemeindebauwohnungen bildeten.

Sanierte und zusammengelegte Altbauwohnungen haben oft noch alte Kellerabteile, in denen Sessel, Spiegel und zerlegte Kästen stehen. Öffnen Sie diese bei der kostenlosen Besichtigung mit uns, bevor etwas weggegeben wird. Kredenzen der 1950er-Jahre beurteilen wir nach Hersteller, Furnier und Beschlägen. Für Abholungen nahe dem Westbahnhof und der Lugner City legen wir Halteplatz und Zeitfenster vorab fest; Fotos per WhatsApp reichen für die Ersteinschätzung.

Was in Rudolfsheim-Fünfhaus häufig auftaucht

  • Möbel der Gründerzeit und der Nachkriegszeit – Altmieterwohnungen und Gemeindebauten
  • Werkstattkästen und Ladeneinrichtungen – Gewerbehöfe in Sechshaus und Reindorf
  • Biedermeier-Kleinmöbel – Reste der Vorstadthäuser an Mariahilfer Straße und Reindorfgasse

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 15. Bezirk.

Künstler

60

Manufakturen & Marken

33

Epochen & Stile

53

Materialien, Techniken & Punzen

45

Fragen zu Antike Möbel

Sind bemalte Bauernkästen gefragt?

Ja, besonders mit originaler Bemalung, Jahreszahl und Namen. Spätere Übermalungen und Heimatstil-Möbel des 20. Jahrhunderts werden geringer bewertet.

Was passiert mit Möbeln ohne Marktwert?

Sie bleiben auf Wunsch in der Wohnung oder werden im Zuge der Räumung entsorgt, die unsere Wiener Schwesterseite übernimmt. Für Restbestände aus Verlassenschaften sind wir im EDM als Abfallsammler nach § 24a AWG 2002 registriert.

Woran erkenne ich ein echtes Biedermeiermöbel?

An der Konstruktion mit handgeschnittenen Zinken, dünnem Furnier auf Weichholz, Schellackpolitur und schlichten, ausgewogenen Proportionen. Stilmöbel des 20. Jahrhunderts sind oft massiv, maschinell gezinkt und modern lackiert. Fotos der Schubladen und der Rückwand helfen bei der Einschätzung.

Soll ich ein Möbel vor dem Verkauf restaurieren lassen?

Nein. Eine Restaurierung ist aufwendig und kann die originale Oberfläche zerstören, die für Sammler wichtig ist. Bewertet wird das Möbel im vorhandenen Zustand.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.