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Antiquitäten Wien

Antike Möbel im 21. Bezirk, 1210 Wien

Truhen, Winzerhausrat und Gemeindebaumöbel aus Floridsdorf

Winzerhäuser in Stammersdorf und Strebersdorf, Karl-Seitz-Hof und Großfeldsiedlung, Kleingärten an der Alten Donau: Floridsdorf hat viele Möbelquellen.

Bis ins 20. Jahrhundert lebten Stammersdorf, Leopoldau und Großjedlersdorf von Ackerbau und Wein. In alten Winzerhäusern mit Presshaus und gewölbtem Keller stehen Truhen, Bauernkästen, Schubladkästen und Bänke, die oft über Generationen nicht bewegt wurden. Um Am Spitz liegen Gründerzeithäuser, an Prager Straße und Brünner Straße Gemeindebauten des Roten Wien, in der Großfeldsiedlung Fertigteilbauten der späten 1960er-Jahre. Dort überwiegen Kredenzen, Wohnwände und Sitzgarnituren der Nachkriegszeit.

Der Karl-Seitz-Hof (1926–1931) ist ein Werk Hubert Gessners, Felix Augenfeld mit Karl Hofmann 1925/26 den Gemeindebau Prager Straße 56–58. Augenfeld arbeitete auch als Innenraum- und Möbelgestalter; um 1930 entwarf er den Lesesessel für Sigmund Freud. Ernst Lichtblau hatte Anteil am Paul-Speiser-Hof (1929–1932), dessen Ladenzeilen und Gemeinschaftseinrichtungen die Wohnhausanlage als kleinen Stadtteil zeigen. Johannes Spalt und Friedrich Kurrent erweiterten 1971–1974 die Zentralsparkasse Floridsdorf; das Bezirksmuseum hat seinen Sitz im Mautner-Schlössl.

Ein Winzerhaus mit Presshaus, Keller und Dachboden sehen wir bei der kostenlosen Besichtigung vollständig an; Truhen aus feuchten Kellern prüfen wir auf Holzwurm und Fäulnis an den Füßen. Kleingartenhäuser, die heute vielfach ganzjährig bewohnt sind, etwa am Bisamberg, bergen mitunter ältere Möbel aus früheren Stadtwohnungen. Bezahlt wird nach Annahme des Angebots bar oder per Überweisung, abgeholt über Hof oder Kellergasse.

Was in Floridsdorf häufig auftaucht

  • Bäuerlicher Hausrat und Truhen – alte Winzer- und Bauernhäuser der Ortskerne
  • Möbel der Nachkriegszeit und der 1960er-Jahre – Gemeindebauten und Großfeldsiedlung
  • Schubladkästen und Bänke – Presshäuser und Höfe in Stammersdorf und Strebersdorf

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 21. Bezirk.

Künstler

60

Manufakturen & Marken

33

Epochen & Stile

53

Materialien, Techniken & Punzen

45

Fragen zu Antike Möbel

Wie wird ein großer Kasten abgeholt?

Viele alte Kästen sind zerlegbar, Kranz, Türen und Seiten lassen sich lösen. Der Abtransport wird nach Maßen, Stiegenhaus und Aufzug geplant, die Möbel werden in Decken verpackt.

Sind bemalte Bauernkästen gefragt?

Ja, besonders mit originaler Bemalung, Jahreszahl und Namen. Spätere Übermalungen und Heimatstil-Möbel des 20. Jahrhunderts werden geringer bewertet.

Was passiert mit Möbeln ohne Marktwert?

Sie bleiben auf Wunsch in der Wohnung oder werden im Zuge der Räumung entsorgt, die unsere Wiener Schwesterseite übernimmt. Für Restbestände aus Verlassenschaften sind wir im EDM als Abfallsammler nach § 24a AWG 2002 registriert.

Woran erkenne ich ein echtes Biedermeiermöbel?

An der Konstruktion mit handgeschnittenen Zinken, dünnem Furnier auf Weichholz, Schellackpolitur und schlichten, ausgewogenen Proportionen. Stilmöbel des 20. Jahrhunderts sind oft massiv, maschinell gezinkt und modern lackiert. Fotos der Schubladen und der Rückwand helfen bei der Einschätzung.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.