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Schreibgeräte, Feuerzeuge & Raucherbedarf im 7. Bezirk, 1070 Wien

Auböck und Wiener Werkstätte: Rauch- und Schreibobjekte aus Neubau

Neustiftgasse 32–34 und Bernardgasse: Zwei Neubauer Adressen stehen für Wiener Werkstätte und Auböck, deren Schreib- und Rauchobjekte bis heute in Haushalten des Bezirks liegen.

Haushalte, die über Generationen am Spittelberg, in St. Ulrich oder am Schottenfeld lebten, haben häufig etwas aus den Werkstätten vor der eigenen Haustür. Auf Schreibtischen stehen Messingbriefbeschwerer, Brieföffner mit Horngriff und Stiftschalen von Auböck, in Vitrinen Zigarettendosen und Schreibzeuge mit der Marke „WW“. Aus den Gewerbehöfen, in denen Drucker, Tischler und Silberschmiede arbeiteten, kommen Werkstattnachlässe mit Federhaltern, Siegellack und Petschaften. Lofts in umgebauten Fabriken bergen dagegen Sammlungen von Füllhaltern und Feuerzeugen.

Josef Hoffmann und Koloman Moser entwarfen für die Werkstätten in der Neustiftgasse, wo die Wiener Werkstätte ab Herbst 1903 produzierte, Schreibzeuge, Tintenfässer und Zigarettendosen aus Silber und Messing, gekennzeichnet mit Werkstattmarke und Künstlermonogramm. In der Bernardgasse betreibt die Familie Auböck seit 1912 ihre Werkstatt, die in den 1950er-Jahren Messing mit Leder, Horn und Holz zu Aschenbechern, Briefbeschwerern und Brieföffnern verband. Auch Jarosinski & Vaugoin, Silberschmiede in der Zieglergasse, gehört zu dieser Handwerkstradition des Bezirks.

Stücke der Wiener Werkstätte tragen Marken, die oft winzig sind: Rosenmarke, „WW“-Monogramm, Künstlerkürzel und Silberpunze. Fotografieren Sie Unterseiten deshalb mit Makro oder Lupe. Auböck-Objekte sind meist gestempelt, manchmal nur mit einem Papieretikett versehen, das bitte nicht entfernt wird. Auch Bleistiftreste und Federn in einer Auböck-Schale gehören zum Bestand, bitte nicht ausleeren. Die Besichtigung ist kostenlos, auch für einzelne Stücke.

Was in Neubau häufig auftaucht

  • Schreibzeuge und Zigarettendosen mit Marke „WW“ – Werkstätten der Wiener Werkstätte in der Neustiftgasse
  • Aschenbecher, Briefbeschwerer und Brieföffner von Auböck – Werkstatt in der Bernardgasse seit 1912
  • Federhalter, Petschaften und Siegellack – Werkstattnachlässe aus den Gewerbehöfen

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 7. Bezirk.

Künstler

4

Manufakturen & Marken

19

Epochen & Stile

6

Materialien, Techniken & Punzen

9

Fragen zu Schreibgeräte, Feuerzeuge & Raucherbedarf

Kaufen Sie Feuerzeuge, die nicht mehr funktionieren?

Ja. Bei Marken wie Dupont, Dunhill, Cartier oder Thorens zählen Ausführung und Erhaltung des Gehäuses mehr als die Funktion. Reparaturen sind meist möglich.

Wie wird eine Meerschaumpfeife bewertet?

Nach Motiv und Feinheit der Schnitzerei, Gleichmäßigkeit der Färbung, Erhaltung des Bernsteinmundstücks und dem originalen Etui. Brüche, Kittungen und abgeplatzte Details mindern den Wert. Figürliche Pfeifenköpfe des 19. Jahrhunderts sind besonders gesucht.

Sind gerauchte Pfeifen verkäuflich?

Ja, gerauchte Pfeifen bekannter Hersteller haben einen festen Sammlermarkt und werden fachgerecht gereinigt. Stark angebrannte Köpfe und zerbissene Mundstücke mindern den Wert, Gebrauchsspuren allein nicht.

Was ist mit goldenen Füllern und Etuis?

Den Materialwert ermitteln wir mit unserem Punzierungsschein zum Tageswert. Bei Stücken bekannter Hersteller oder mit feiner Arbeit liegt der Objektwert meist darüber. Wir nennen beide Werte offen.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.