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Antike Möbel

Kredenz

Anrichten und Büfettschränke für Speisezimmer und Küchen, von der Gründerzeit bis zu den 1950er-Jahren.

Die Kredenz, in Österreich die Bezeichnung für Anrichte und Büfettschrank, war das Hauptmöbel des Speisezimmers. Gründerzeitliche Kredenzen im Stil der Neorenaissance bestehen aus Unterbau und Aufsatz mit Säulen, Schnitzereien, Bleiglas oder facettierten Scheiben, gefertigt aus Nuss oder Eiche. Im Jugendstil und Art déco wurden Kredenzen niedriger und klarer, mit Intarsien, Wurzelfurnier und Messingbeschlägen. Daneben stehen Küchenkredenzen aus lackiertem Weichholz mit Glasaufsatz, Mehlladen und Arbeitsfläche, die heute wieder gesammelt werden. Viele Stücke tragen Messingschilder oder Stempel der liefernden Möbelhäuser auf Schubladen oder Rückwänden.

Ins Gewicht fallen Epoche, Hersteller, Größe, Qualität der Schnitzerei und Zustand. Große Gründerzeitkredenzen haben einen kleinen Käuferkreis, Kredenzen der Wiener Moderne und des Art déco sind gefragter. Originale Bleiglasscheiben, Schlüssel und Beschläge erhöhen den Wert, fehlende Aufsatzteile mindern. Küchenkredenzen mit originaler Lackierung und Glasaufsatz sind beliebt, übermalte Stücke weniger. Marken von Wiener Möbelfirmen auf Schubladen oder Rückwänden helfen bei der Zuordnung.

Woran man es erkennt

  • Aufsatz mit Bleiglas
  • Küchenkredenzen mit Mehlladen
  • Originale Lackierung
  • Firmenmarken

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.