Antiquitäten WienAnkauf von Kunst und Nachlässen
Antiquitäten Wien

Lampen, Luster & Leuchter im 7. Bezirk, 1070 Wien

Messing aus der Bernardgasse: Leuchten aus Neubau

Messing von Auböck aus der Bernardgasse, Metallarbeiten der Wiener Werkstätte aus der Neustiftgasse: In Neubau arbeiteten Metallhandwerker über Jahrzehnte Tür an Tür.

Am Schottenfeld wurden die Werkstatttrakte der Seidenweber zu Lofts und Ateliers; in solchen Haushalten stehen Stehleuchten, Tischlampen und Hängeleuchten aus Messing, oft neben italienischen und skandinavischen Entwürfen der 1960er-Jahre. Kerzenleuchter, Leuchterpaare aus Messing und Bronze und frühe Öllampen stammen aus Biedermeierhäusern, wie sie Spittelberg und St. Ulrich prägen, während in Gründerzeitwohnungen entlang Neubaugasse, Kirchengasse und Zieglergasse Messingluster und Glasschalen hängen.

Josef Hoffmann, Koloman Moser und ab 1915 Dagobert Peche lieferten Leuchtenentwürfe in Messing, Silber und Glas, ausgeführt in den Räumen der Wiener Werkstätte an der Neustiftgasse 32–34. In der Bernardgasse fertigt die Familie Auböck seit 1912 Messingobjekte, darunter Leuchten und Kerzenständer. Otto Wagner verbrachte seine letzten Jahre in der Döblergasse 4. Das Volkstheater von Fellner & Helmer stammt von 1889, für die Altlerchenfelder Pfarrkirche entwickelte Eduard van der Nüll das Ausstattungskonzept.

Messingarbeiten der Werkstätte Auböck sind häufig gestempelt; ein Foto der Unterseite genügt für die erste Zuordnung. Leuchten mit Marke der Wiener Werkstätte oder Künstlermonogramm vergleichen wir mit den Archivbeständen des MAK, weil Neuauflagen verbreitet sind. In den verkehrsberuhigten Gassen am Spittelberg tragen wir die Stücke zum nächsten Halteplatz; die Besichtigung kostet nichts.

Was in Neubau häufig auftaucht

  • Messingleuchten der Werkstätte Carl Auböck – Werkstatt in der Bernardgasse seit 1912
  • Leuchten und Metallarbeiten der Wiener Werkstätte – Werkstätten in der Neustiftgasse
  • Biedermeier-Leuchterpaare – Spittelberg und St. Ulrich mit Wohnhäusern der Zeit um 1820–1840
  • Designleuchten der 1960er-Jahre – Loft- und Atelierhaushalte am Schottenfeld

Mit Bezug zu Neubau

Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 7. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 7. Bezirk.

Künstler

26

Manufakturen & Marken

27

Epochen & Stile

32

Materialien, Techniken & Punzen

23

Fragen zu Lampen, Luster & Leuchter

Kaufen Sie Leuchten der 1950er- bis 1970er-Jahre?

Ja. Leuchten von Kalmar, Nikoll und Stejnar sowie italienische und skandinavische Designleuchten dieser Zeit sind gesucht. Auch ungezeichnete Messingleuchten bewerten wir nach Entwurf und Qualität.

Ist meine Tiffany-Lampe echt?

Die meisten Bleiglaslampen im Tiffany-Stil sind spätere Arbeiten. Originale von Tiffany Studios haben eine Prägung am Schirmrand und am Fuß und eine typische Glasqualität. Auch gute Nachahmungen haben einen Markt.

Kaufen Sie auch Kerzenleuchter aus Silber?

Ja. Silberleuchter werden nach Punze, Hersteller, Stil und Gewicht bewertet. Gefüllte Leuchter enthalten Füllmasse, die vom Silbergewicht abgezogen wird.

Kaufen Sie Luster, die noch an der Decke hängen?

Ja. Wir besichtigen den Luster vor Ort und bauen ihn nach dem Ankauf auf Wunsch fachgerecht ab. Bitte nehmen Sie große Luster nicht selbst herunter.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.