Zinn, Kupfer, Messing & Eisenkunst im 7. Bezirk, 1070 Wien
Messing von Auböck und Wiener Werkstätte aus Neubau verkaufen
In der Bernardgasse arbeitet seit 1912 die Werkstätte Carl Auböck, in der Neustiftgasse saß ab 1903 die Wiener Werkstätte – Neubau ist der Bezirk des Wiener Messings.
Am Schottenfeld haben Werkstatttrakte mit hohen Fenstern die Seidenweberei überdauert, am Spittelberg die Biedermeierhäuser, an der Zieglergasse die Gründerzeitwohnungen. Neubauer Familien mit langer Geschichte im Bezirk erben Briefbeschwerer, Schalen und Garderoben von Auböck oder Gerät der Wiener Werkstätte – beides entstand wenige Gassen entfernt. Aus Werkstattnachlässen kommen Werkbänke, Punzen, Modelle und Halbfabrikate, aus Lofts Messing und Design des 20. Jahrhunderts, oft mit Leder, Horn oder Holz kombiniert.
Die Werkstätte Carl Auböck in der Bernardgasse geht auf die Bronzewerkstatt Karl Heinrich Auböcks zurück und arbeitet seit 1912 an diesem Ort; ihre Messingobjekte mit Holz, Leder oder Horn prägten das Wiener Design der Nachkriegszeit. Im Herbst 1903 zog die Wiener Werkstätte mit ihren Metall-, Gold- und Silberwerkstätten in das Haus Neustiftgasse 32–34; Josef Hoffmann entwarf für sie Metallarbeiten im geometrischen Stil. Otto Wagners letzte Wohnung lag in der Döblergasse 4.
Auböck-Objekte und Werkstätte-Arbeiten erkennen Sie an Stempeln, Monogrammen und Modellnummern; fotografieren Sie Unterseite und Details. Bitte nicht polieren, eine gleichmäßige alte Patina ist erwünscht. Werkstattinventar aus Höfen am Schottenfeld sehen wir uns als Ganzes an, auch Werkzeug und Modelle haben Sammlerwert. Fällt die Abholung auf einen Flohmarkttag in der Neubaugasse, verlegen wir sie.
Was in Neubau häufig auftaucht
- Messingobjekte der Werkstätte Carl Auböck – Briefbeschwerer, Schalen und Garderoben aus der Bernardgasse.
- Metallarbeiten der Wiener Werkstätte – Werkstätten in der Neustiftgasse ab 1903, Punzen „WW“.
- Werkbänke, Punzen und Modelle – Werkstattnachlässe in den Gewerbehöfen am Schottenfeld.
Mit Bezug zu Neubau
Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 7. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.
Carl Auböck
Werkstätte Carl Auböck in der Bernardgasse.
Josef Hoffmann
Werkstätten der Wiener Werkstätte in der Neustiftgasse 32–34 (ab 1903).
Wiener Werkstätte
Werkstätten ab Herbst 1903 in der Neustiftgasse 32–34.
Werkstätte Carl Auböck
Werkstatt der Familie Auböck seit 1912 in der Bernardgasse.
Wiener Bronzewaren-Hersteller
Werkstatt Karl Heinrich Auböcks für Wiener Bronzen, Vorläufer der Werkstätte Carl Auböck.
Neorenaissance
Volkstheater von Fellner und Helmer (1889).
Geometrischer Jugendstil
Wohnhaus Döblergasse 4 von Otto Wagner, seine letzte Wohnung.
Stil der Wiener Werkstätte
Werkstätten der Wiener Werkstätte in der Neustiftgasse 32–34.
Fünfzigerjahre-Design
Werkstätte Carl Auböck in der Bernardgasse.
Neogotik
Lazaristenkirche in der Kaiserstraße von Friedrich von Schmidt.
Wiener Wohnkultur der Zwischenkriegszeit
Werkstätte Carl Auböck in der Bernardgasse.
Objektgruppen
- Zunft- und Schleifkannen
- Zinnteller und Zinngeschirr
- Edelzinn mit Reliefdekor
- Jugendstil-Zinn
- Zinn des Art déco und der Moderne
- Kupferkochgeschirr und Wärmpfannen
- Mörser
- Beckenschlägerschüsseln
- Leuchter aus Messing, Zinn und Eisen
- Messinggerät der Wiener Moderne
- Stilisierte Figuren aus Messing und Holz
- Tafelgerät aus Alpacca
- Figuren und Gerät aus Eisenkunstguss
- Schmiedeeiserne Gitter und Beschläge
- Wirtshaus- und Zunftschilder aus Schmiedeeisen
- Schlösser und Schlüssel
- Eisentruhen und Kassetten
- Stahlschnittarbeiten
- Grapen, Glocken und Bronzegerät
- Samoware
- Figuren aus Zinkguss und Galvanoplastik
- Ofen- und Kamingerät aus Eisen
- Orientalische Metallarbeiten
Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien
Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 7. Bezirk.
Künstler
16
- Joseph Maria Olbrich1867–1908
- Emanuel Josef Margold1888–1962
- Walter Bosse1904–1979
- Carl Auböck1900–1957 (Carl Auböck II), 1924–1993 (Carl Auböck III)
- Carl Hagenauer1872–1928
- Karl Hagenauer1898–1956
- Franz Hagenauer1906–1986
- Josef Hoffmann1870–1956
- Josef Frank1885–1967
- Michael Blümelhuber1865–1936
- Johann Martin Fischer1740–1820
- Peter Behrens1868–1940
- Franz Bergman1861–1936
- Georg Raphael Donner1693–1741
- Franz Xaver Messerschmidt1736–1783
- Balthasar Ferdinand Moll1717–1785
Manufakturen & Marken
17
- Wiener Werkstätte1903–1932
- Werkstätte Hagenauer1898–1987
- Werkstätte Carl Auböckseit 1912
- Berndorfer Metallwarenfabrikseit 1843
- Argentor-Werkeum 1900 bis Zwischenkriegszeit
- WMFseit 1853
- Elkingtonum 1830 bis 1960er-Jahre
- Orivitum 1894 bis um 1905, danach bei WMF
- Kayserzinnum 1885 bis um 1930
- Osirisum 1899 bis um 1914
- Liberty & Co.seit 1875
- Svenskt Tennseit 1924
- Alessiseit 1921
- Japy Frèresab 1777
- Wiener Bronzewaren-Herstellerum 1860 bis 1930er-Jahre
- Werkstätte Franz Bergmanzweite Hälfte 19. Jahrhundert bis 1930er-Jahre
- Werkstatt Carl Kaubaum 1890 bis 1920er-Jahre
Epochen & Stile
22
- Gotikum 1230–1500
- Renaissanceum 1420–1600 (nördlich der Alpen ab etwa 1500)
- Frühbarockum 1600–1680
- Neorenaissanceum 1860–1895
- Gründerzeitum 1850–1914 (Gründerjahre 1867–1873)
- Floraler Jugendstilum 1895–1905
- Geometrischer Jugendstilum 1900–1915
- Stil der Wiener Werkstätte1903–1932
- Fünfzigerjahre-Designum 1948–1962
- Alpenländischer Stil17.–19. Jahrhundert
- Arts and Craftsum 1860–1910
- Bauhaus1919–1933
- Brutalismusum 1950–1980
- Heimatstilum 1905–1960
- Meiji-Zeit1868–1912
- Ming-Dynastie1368–1644
- Neogotikum 1840–1900
- Qing-Dynastie1644–1911
- Romanikum 1000–1250
- Russische Ikonenmalereium 1100–1917
- Volkskunst17.–20. Jahrhundert
- Wiener Wohnkultur der Zwischenkriegszeitum 1919–1938
Fragen zu Zinn, Kupfer, Messing & Eisenkunst
Woran erkenne ich eine echte Hagenauer-Figur?
An der Qualität der Ausführung, der Proportion und der Patina zusammen mit der eingeschlagenen Marke wHw. Fälschungen sind häufig grober, leichter und mit einer nachträglich eingeschlagenen Marke versehen. Fotos von Marke, Unterseite und Gesamtansicht reichen für eine erste Einschätzung.
Kaufen Sie Kupferkochgeschirr?
Ja, besonders vollständige Sätze, große Fischkessel, Kasserollen mit Eisengriffen und Stücke mit Herstellerprägung. Zerbeultes Geschirr mit abgenutzter Verzinnung bewerten wir nach Zustand. Moderne Dekorware hat wenig Sammlerwert.
Nehmen Sie schmiedeeiserne Gitter und Schilder ab?
Ja, wenn sie bereits abmontiert sind oder die Abnahme rechtlich geklärt ist. Bei denkmalgeschützten Gebäuden ist für die Abnahme von Gittern und Schildern in der Regel eine Genehmigung erforderlich. Den Transport schwerer Stücke organisieren wir.
Was ist mit Altmetall ohne Sammlerwert?
Gewöhnliche Messing-, Kupfer- und Eisenteile ohne Objektwert kaufen wir nicht als Altmetall. Bei einer Räumung übernimmt sie auf Wunsch unsere Schwesterseite. Wir sagen Ihnen bei der Besichtigung, was in welche Gruppe gehört.
Zinn, Kupfer, Messing & Eisenkunst in den Nachbarbezirken
Weitere Sparten in Neubau
- Alte Meister
- Gemälde des 19. Jahrhunderts
- Klassische Moderne
- Zeitgenössische Kunst
- Gemälde & Ölbilder
- Grafik, Zeichnungen & Aquarelle
- Fotografie
- Skulpturen & Plastiken
- Wiener Bronzen
- Jugendstil & Wiener Werkstätte
- Design des 20. Jahrhunderts
- Antike Möbel
- Glas & Kristall
- Porzellan
- Keramik, Majolika & Fayence
- Silber & Tafelsilber
- Gold & Altgold
- Schmuck & Juwelen
- Armbanduhren
- Taschenuhren
- Pendel-, Stand- & Tischuhren
- Teppiche
- Textilien, Stickerei & Spitze
- Lampen, Luster & Leuchter
- Bücher & Antiquariat
- Autographen, Handschriften & Dokumente
- Ansichtskarten & Ephemera
- Münzen & Medaillen
- Banknoten & Papiergeld
- Briefmarken
- Militaria, Orden & Uniformen
- Historische Blankwaffen & Rüstungen
- Spielzeug, Puppen & Modellbahnen
- Asiatika
- Ikonen & sakrale Kunst
- Volkskunst & Krippen
- Tribal Art & außereuropäische Kunst
- Wissenschaftliche Instrumente & Globen
- Musikinstrumente
- Grammophone, Radios, Kameras & Technik
- Dosen, Miniaturen & Objets de vertu
- Schreibgeräte, Feuerzeuge & Raucherbedarf
- Vintage-Mode, Handtaschen & Accessoires
- Klassische Fahrzeuge
- Altwaren & Hausrat mit Sammlerwert
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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