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Autographen, Handschriften & Dokumente im 7. Bezirk, 1070 Wien

Handschriften und Firmenpapiere aus Neubau: Strauss, Lanner, Klimt

Geschäftskorrespondenz der Seidenfabrikanten, Filmverträge aus der Neubaugasse, Briefe aus Künstlerhaushalten – Autographen und Dokumente aus dem 7. Bezirk.

Am Schottenfeld, einst Zentrum der Seidenweberei und später Sitz von Druckereien, Buchbindern und Silberschmieden, hinterlassen die Höfe Firmenarchive: Geschäftsbücher, Musterkorrespondenz, Lehrverträge, Briefköpfe. Verträge, Programme und Fotos erinnern daran, dass die Wiener Filmwirtschaft von 1918 bis 1923 in der Neubaugasse ihre Verleihbüros hatte. In Familien, die seit Generationen am Spittelberg oder in St. Ulrich wohnen, liegen dagegen Stammbücher, Taufscheine und Briefe des Biedermeier.

In St. Ulrich kamen Joseph Lanner 1801 und Johann Strauss (Sohn) 1825 zur Welt, am Spittelberg 1803 der Maler Friedrich von Amerling. In der Westbahnstraße 36 lebte Gustav Klimt mit seiner Mutter und den Schwestern. Für Egon Schiele hat das Leopold Museum einen der größten Bestände, für den Wiener Aktionismus das mumok nebenan – beide sind Maßstab, wenn Briefe, Postkarten oder signierte Dokumente dieser Künstler auftauchen. Fellner & Helmer bauten 1889 das Volkstheater.

Firmenarchive aus Werkstatthöfen sind oft in Kartons verteilt; trennen Sie Geschäftsbriefe nicht von Rechnungen und Musterbüchern, der Zusammenhang macht sie interessant. Bei Künstlerbriefen prüfen wir Schrift, Papier und Poststempel und vergleichen mit belegten Stücken. Lofts am Schottenfeld sind über breite Tore erreichbar, Biedermeierhäuser am Spittelberg über schmale Stiegen – für Papier reicht beides.

Was in Neubau häufig auftaucht

  • Firmenarchive, Geschäftsbücher und Lehrverträge – Gewerbehöfe am Schottenfeld.
  • Filmverträge, Programme und Standfotos – Filmviertel um die Neubaugasse 1918–1923.
  • Stammbücher und Taufscheine des Biedermeier – Familien am Spittelberg und in St. Ulrich.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 7. Bezirk.

Künstler

43

Manufakturen & Marken

3

Epochen & Stile

8

Materialien, Techniken & Punzen

2

Fragen zu Autographen, Handschriften & Dokumente

Sind Autogrammkarten von Schauspielern und Sängern etwas wert?

Das hängt von der Person und der Echtheit der Unterschrift ab. Viele Autogrammkarten tragen eine gedruckte Signatur und haben geringen Wert, eigenhändig signierte Karten bekannter Persönlichkeiten der Staatsoper, des Burgtheaters oder des Films sind gesucht.

Kaufen Sie auch Familienbriefe ohne berühmte Namen?

Einzelne Familienbriefe haben meist geringen Marktwert. Interessant sind geschlossene Korrespondenzen mit Aussagen zum Zeitgeschehen, etwa aus dem Ersten Weltkrieg, Auswandererbriefe oder Briefe mit Bezug zu Wiener Firmen und Ereignissen.

Hat eine Urkunde mit Unterschrift von Kaiser Franz Joseph Wert?

Ja, wenn die Unterschrift eigenhändig ist. Viele Ernennungs- und Verleihungsdekrete tragen nur eine gedruckte oder gestempelte Signatur. Wir prüfen das an Tinte, Druckbild und Papier.

Soll ich Briefe aus den Umschlägen nehmen und ordnen?

Nein. Umschläge mit Poststempel gehören zum Brief und helfen bei Datierung und Zuordnung. Lassen Sie den Bestand so, wie er ist; wir ordnen bei der Sichtung.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.