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Josef Hoffmann im 7. Bezirk, 1070 Wien

Josef Hoffmann in Neubau: die Werkstätten in der Neustiftgasse 32–34

Ab 1903 arbeitete die Wiener Werkstätte in der Neustiftgasse 32–34 – gegründet von Hoffmann, Koloman Moser und Fritz Waerndorfer.

1903 gründete Josef Hoffmann mit Koloman Moser und dem Industriellen Fritz Waerndorfer die Wiener Werkstätte; nach dem ersten Standort in der Heumühlgasse auf der Wieden zogen die Werkstätten in die Neustiftgasse 32–34. Hier arbeiteten Silberschmiede, Metallarbeiter, Buchbinder und Tischler unter einem Dach, in einem Bezirk, dessen Gewerbehöfe nach dem Ende der Seidenweberei Handwerkern Raum boten. Hoffmann blieb künstlerischer Leiter bis zur Auflösung 1932.

Die Wiener Werkstätte markierte ihre Arbeiten mit der Rosenmarke, dem WW-Monogramm und den Monogrammen von Entwerfer und ausführendem Handwerker; bei Silber kommt die Wiener Feingehaltspunze hinzu. Fälschungen ahmen diese Marken nach, die Kombination von Marken, Feingehalt und Machart verrät sie. Bei Familien, die seit Generationen in Neubau wohnen, sind daneben Bestecke von Jarosinski & Vaugoin aus der Zieglergasse und Messing von Carl Auböck nicht ungewöhnlich. Marken prüfen wir unter der Lupe.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.