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Ansichtskarten & Ephemera im 2. Bezirk, 1020 Wien

Prater-Ansichtskarten aus der Leopoldstadt: Riesenrad und Rotunde

Riesenrad, Rotunde und Oskar Marmoreks „Venedig in Wien“ gehören zu den meistgedruckten Wiener Motiven. In Alben aus Leopoldstädter Altbauwohnungen sind sie häufig zu erwarten.

Altmieter in den Zinshäusern von Karmeliter-, Stuwer- und Alliiertenviertel bewahren in Kellerabteilen und auf Dachböden Koffer mit Fotoalben, Briefen und Postkarten. Darunter sind Karten vom Wurstelprater und der Hauptallee, Theaterzettel des Carltheaters und des Theaters in der Leopoldstadt, Programme der Trabrennbahn Krieau und der Galopprennbahn Freudenau. Weil der Prater millionenfach fotografiert und gedruckt wurde, entscheidet bei Karten aus dem Bezirk das Detail: seltene Schaubuden, Gasthäuser, belebte Abschnitte der Taborstraße oder besondere Ereignisse.

Für den Prater entwarf Oskar Marmorek 1895 die Vergnügungsstadt „Venedig in Wien“, für die Praterstraße 1898 den Nestroyhof. Walter Bassets Riesenrad dreht sich seit 1897, die Rotunde der Weltausstellung brannte 1937 ab; Karten mit der Rotunde zeigen also einen verschwundenen Bau. Auch in der Leopoldstadt hielt August Stauda Häuser fest, bevor sie abgerissen wurden. Für die Zwischenkriegszeit steht der Lassallehof an der Reichsbrücke, ein Gemeindebau des Roten Wien am Donauufer.

Lassen Sie Karten bitte im Album, auch wenn die Ecken lose sind; Seitenfolge und Beschriftungen helfen bei der Bewertung. Briefmarken und Stempel auf der Rückseite gehören zur Karte und dürfen nicht abgelöst werden. Schicken Sie Fotos einiger typischer Seiten, die Besichtigung ist kostenlos. Für Programme der Rennbahnen und Fußballprogramme aus dem Praterstadion machen wir ein eigenes Angebot. Bezahlung bar oder per Überweisung.

Was in Leopoldstadt häufig auftaucht

  • Ansichtskarten von Prater, Riesenrad und Rotunde – millionenfach gedruckte Motive; seltene Schaubuden und Gasthäuser gesucht
  • Programme der Trabrennbahn Krieau und der Galopprennbahn Freudenau – Pferdesport im Bezirk
  • Theaterzettel von Carltheater und Theater in der Leopoldstadt – Theaterstraßen Praterstraße und Taborstraße
  • Karten von „Venedig in Wien“ – Oskar Marmoreks Vergnügungsstadt im Prater ab 1895

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 2. Bezirk.

Künstler

27

Manufakturen & Marken

12

Epochen & Stile

11

Materialien, Techniken & Punzen

6

Fragen zu Ansichtskarten & Ephemera

Soll ich Briefmarken von den Karten ablösen?

Nein. Marke und Stempel gehören zur Karte und können ihren Wert erhöhen. Abgelöste Marken haben meist geringen Wert, die Karte verliert dagegen.

Kaufen Sie auch ganze Postkartenalben?

Ja. Lassen Sie die Karten im Album, damit Reihenfolge und Zusammenhang erhalten bleiben. Wir sichten das Album vollständig und machen ein Angebot für den ganzen Bestand.

Woran erkenne ich eine Karte der Wiener Werkstätte?

Wiener-Werkstätte-Karten tragen auf der Rückseite den Aufdruck der Werkstätte mit Nummer. Die Entwerfer sind oft mit Monogramm im Bild vermerkt. Nachdrucke unterscheiden sich durch Papier und Druckart.

Was sind Ballspenden?

Damenspenden oder Ballspenden sind kleine Geschenke, die Damen bei Wiener Bällen erhielten, oft mit Tanzordnung und gestaltet von Künstlern oder Kunsthandwerkern. Sie sind ein eigenes Sammelgebiet der Wiener Ballkultur.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.